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Hausschwein. Symbolfoto: Pixabay
Hausschwein. Symbolfoto: Pixabay

Schwerer Unfall auf landwirtschaftlichem Betrieb

Am Dienstagabend säuberte ein 68-jähriger Landwirt zusammen mit seiner 64-jährigen Ehefrau einen Schweinestall zwischen Neustett und Gickelhausen, der zu seinem landwirtschaftlichen Anwesen gehört.

Beim Reinigen des Schweinestalls bewusstlos geworden

Der Landwirt hatte hierzu die Gülle unter den Spaltenböden bereits mit Wasser verdünnt, um die Verschmutzung zu lösen. Das Gemisch sollte dann durch einen Schieber von oben abgelassen werden. Der Schieber ließ sich jedoch von oben nicht öffnen, so dass der Landwirt einen Teil des Spaltenbodens freilegte und hinabstieg, um den Schieber direkt in der Grube zu öffnen. Hierbei musste er sich gebückt unter den andern Bodenteilen bewegen. Dort verlor der Landwirt dann das Bewusstsein, woraufhin seine Ehefrau ebenfalls hinabstieg, um ihm zu helfen. Allerdings verlor auch sie das Bewusstsein. Eine Verwandte, die ebenfalls vor Ort war, holte sofort Hilfe.

Die Ersthelfer hoben noch weitere Spalten des Bodens ab, um besser an die Verunglückten heranzukommen. Hierbei verlor ein 37-jähriger Ersthelfer auch kurz das Bewusstsein, konnte aber zusammen mit anderen Helfern das verunglückte Ehepaar herausheben und diese versorgen.

Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden

Zum Einsatz kamen ein Notarzt mit Rettungsdienst und Rettungshubschrauber. Bei dem Ehepaar konnte zunächst Lebensgefahr auf Grund der Ammoniakintoxikation nicht ausgeschlossen werden. Beide wurden in überörtliche Krankenhäuser verbracht. Der Ersthelfer wurde ebenfalls in einem Krankenhaus versorgt.

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Weiterhin waren die Feuerwehren Neustett, Rothenburg ob der Tauber, Oberscheckenbach und Uffenheim eingesetzt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rothenburg ob der Tauber.
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