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Das Herrieder Tor. Foto: Barbara Duna
Das Herrieder Tor. Foto: Barbara Duna

Sanierung Herrieder Tor: Verzögerung aufgrund Schadstoffentfernung

Im Rahmen der Planungen für die Sanierung des Herrieder Tores in Ansbach wurde auch eine orientierende Schadstoffuntersuchung durchgeführt. Diese ergab, dass bei früheren Arbeiten an dem denkmalgeschützten Turmbauwerk, unter anderem asbesthaltige Wandfarbe, schadstoffhaltige Holzanstriche und KMF-Dämmstoffe (KMF: künstliche Mineralfasern) verwendet wurden, das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung. Daher müsse vor den Zimmererarbeiten noch eine Schadstoffsanierung der betroffenen Bereiche durchgeführt werden.

Verzögerungen im Bauablauf

Dies könne zu Verzögerungen beim Bauablauf führen, heißt es. Die gesamte Sanierung sollte bis Dezember 2023 abgeschlossen sein. Ursprünglich war der Beginn der Zimmererarbeiten ab Herbst 2022 geplant. Der Termin für den Beginn der Gerüststellung ab Anfang Juli solle aber beibehalten werden, denn das Gerüst sei auch erforderlich, um eine Aufnahme der Schäden an der Außenhülle des Bauwerks durchzuführen. Zunächst müsse nun die Schadstoffsanierung ausgeschrieben werden. Die Ausschreibung werde derzeit vorbereitet, heißt es.

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