Banner
Polizeibeamte bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Pascal Höfig
Polizeibeamte bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Pascal Höfig

Geschwindigkeitskontrolle in Ansbach: Polizei ernüchtert über Anzahl der Raser

Fünf Stunden Kontrolle, 136 Fahrerinnen und Fahrer teils erheblich zu schnell. Die Ansbacher Polizei zeigt sich nach einer Geschwindigkeitskontrolle am Mittwoch ernüchtert.

In dem Kontrollzeitraum wurden etwa 1.500 Kraftfahrzeuge in dem Streckenabschnitt auf Höhe des „Urlas“ gemessen, in dem maximal 70 km/h schnell gefahren werden darf. Davon waren 136 Fahrer, also fast jeder Zehnte zu schnell unterwegs. Siebzig von ihnen erwartet ein Verwarnungsgeld, gegen 86 wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, wobei zwei Fahrer sogar ein Fahrverbot droht.
Ein Autofahrer wurde mit 118 km/h in der 70-er-Zone geblitzt, eine Frau mit 172 km/h. Auf die Rekordhalterin der Kontrolle warten nicht nur zwei Punkte in Flensburg, sondern auch ein Bußgeld in Höhe von siebenhundert Euro. Darüber hinaus gibt es normalerweise drei Monate Fahrverbot.

170 km/h statt erlaubten 70: Bremsweg über viermal so lang

Gerade letzterer Fall sieht die Polizei als Denkanstoß. Beispielsweise wenn man sich vor Augen hält, dass ein Bremsmanöver bei zulässigen 70 km/h knapp 40 Meter beträgt. Bei einer Geschwindigkeit von 170 m/h sind es knapp 300 Meter – für viele kann es dann zu spät sein.

Banner 2 Topmobile