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Symbolfoto mobiles Arbeiten am Laptop. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Arbeiten am Laptop. Foto: Pascal Höfig

So gelingt der Einstieg in den Aktienhandel für Anfänger

Dank Trading-Apps wird der Aktienhandel auch für uns Privatpersonen immer zugänglicher. Mehr und mehr Banken bieten uns Sparpläne mit Aktien an. Daneben können wir mit Brokern auch eigenhändig an der Börse handeln. Wer sich von den Gewinnchancen des Aktienhandels gelockt fühlt, sollte sich vor dem Einstieg gut informieren. Das Trading hat viele Vorteile, aber auch Risiken, die man beachten sollte. Hier sind die besten Tipps für den Aktienhandel für Anfänger.

Warum mit Aktien handeln?

Aktien werden als wertvolles Werkzeug gehandelt, um sein Kapital zu steigern. Manche nutzen sie, um möglichst schnell hohe Gewinne zu erzielen, andere wiederum setzen auf langfristige Trading-Strategien, um das eigene Vermögen mit der Zeit aufzubauen. So oder so, der Aktienhandel ist eine Möglichkeit, Investitionen zu treffen und unser Kapital im besten Fall zu erhöhen.

Tipps zum Aktienhandel für Anfänger

Dieser Artikel kann nur einen kleinen Überblick über die Anfängerschritte des Tradings geben. Wer darüber hinaus Interesse hat, kann alle wichtigen Details über den Aktienhandel hier lernen. Die folgenden Faktoren bieten daneben hilfreiche Informationen für den Anfang.

Depot anlegen

Wer mit Wertpapieren handeln möchte, braucht zuerst ein Depot. Das Depot ist ein Konto, auf dem die Assets, die wir an der Börse kaufen, gelagert werden. Früher war das Depot ein physisches Lager bei der Bank, in dem die relevanten Papiere zu Aktien, die wir besessen haben, gelagert wurden. Heute läuft dieses Lager digital. Banken und Online-Broker sind dazu befugt, Depots zu eröffnen. Das Depot wird meist mit dem Girokonto oder einem Verrechnungskonto verknüpft. Sie nutzen wir, um die getätigten Transaktionen nachzuverfolgen und Gewinne zugänglich zu machen.

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Anlageziele festlegen

Wer an der Börse handeln möchte, sollte sich zuerst Gedanken darüber machen, was man eigentlich erreichen möchte. Je nachdem, was das Ziel ist, bieten sich verschiedene Trading-Strategien an. Eine gute Gegenüberstellung sind ETFs und das Day-Trading von Devisen.

  • Bei dem Day-Trading werden Aktien, die wir kaufen, nie länger als 24 Stunden behalten. Daher lohnt sich diese Strategie vor allem für volatile Märkte, auf denen es häufige und starke Kursschwankungen gibt, wie den Forex-Markt. Wenn die Werte von Assets innerhalb von Sekunden stark ansteigen oder fallen können, müssen wir aktiv dabeibleiben und schnell kaufen oder verkaufen, wenn es sich am meisten lohnt. Hier sind die Ziele eher schnelle, hohe Gewinne.
  • Bei ETFs, den börsengehandelten Indexfonds, handeln wir stattdessen auf einem nicht-volatilen Markt. Die Schwankungen sind gering, daher verliert man selten hohe Beträge, aber gewinnt auch keine spontanen Reichtümer. ETFS nutzen wir deshalb eher, um mit einem gestreuten Risiko langfristig relativ sicher ein Vermögen anzusammeln.

Die Wahl des Handelsplatzes

Wie wir handeln möchten, bestimmt auch, was der beste Handelsplatz ist. Die Börse besteht aus vielen kleinen spezialisierten Märkten, auf denen wir unterschiedliche Wertpapiere finden können. Wer mit Währungspaaren handeln möchte, muss deshalb auf dem Devisenmarkt traden. Wer internationale Aktien kaufen und verkaufen will, braucht dafür auch einen globalen Markt. Die Handelsplätze können auch bestimmen, wie viel Volumen an Aktien man kaufen kann, ob bei dem Kauf Provisionen anfallen, oder wie hoch der Spread ist. Das ist die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, wobei ersterer meist höher ist und wir deshalb für den Kauf höhere Gebühren zahlen, als wir beim Verkauf erhalten.

Zusammenstellung des Wertpapierdepots

Das Wertpapierdepot stellen wir, nachdem wir uns für eine Strategie entschieden haben, aus den Aktien und anderen Assets zusammen, die uns als vielversprechend erscheinen. Dafür müssen wir den Markt und die vorhandenen Aktien analysieren.
Gute Entscheidungen an der Börse trifft man nicht aus dem Bauch heraus, sondern aufgrund von fundiertem Hintergrundwissen. Das ist wenigstens Wissen darüber, wie sich die Akte in der letzten Zeit entwickelt hat und welche Faktoren einen Anstieg oder Fall des Werts beeinflusst haben, damit man bessere Voraussagen treffen kann.

Welche Akten wir auswählen, hängt dann mit dem Risiko zusammen, das wir tragen können. Wer Verluste vertragen kann, kann sich eher auch riskantere Aktien leisten, statt auf Nummer Sicher gehen zu müssen.

Geld – Symbolfoto: Pascal Höfig

Geld – Symbolfoto: Pascal Höfig

Der Aktienkauf

Aktien kaufen wir über einen Broker. Darunter verstehen wir heute nicht mehr eine Einzelperson, mit der wir uns beraten, sondern eine IT-Plattform, die uns den Handel an der Börse ermöglicht. Über die Trading-Apps, die uns von Brokern angeboten werden, können wir selbst Order in Auftrag geben, die dann durch den Broker an der Börse umgesetzt werden.
Diese Broker sind entweder Online-Anbieter oder Angebote von Banken. Bei zweiteren gibt es häufiger auch noch die Möglichkeit, den Aktienkauf durch einen der Angestellten beraten oder übernehmen zu lassen.
Anfängerfehler vermeiden

Es gibt typische Anfängerfehler, die man vermeiden sollte.

  • Mangelnde Streuung: Ein gutes Aktienportfolio ist breit gestreut, damit wir nicht alles verlieren, wenn ein Unternehmen im Wert sinkt. Stattdessen können wir Aktien mehrerer Unternehmen oder verschiedene Assets, wie Aktien, Rohstoffe oder ETFs, kaufen.
  • Übermut: Der beste Start fängt mit kleinen Beträgen und sicheren Wetten an, damit man ein Gefühl für den Aktienhandel entwickeln kann. Erst danach sollte man auch spekulativere Investitionen riskieren.
  • Gefühlsbasiert Handeln: Trading ist keine Frage des Gefühls. Stattdessen sollte man immer faktenbasiert handeln. Charts und Analysen helfen uns dabei, das Risiko zu minimieren.

Wann die Aktien kaufen und verkaufen?

Das A und O des Aktienhandels ist es den richtigen Moment abzupassen, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Im Optimalfall wollen wir Verluste begrenzen und Gewinne so lange laufen lassen, wie möglich. Das Ziel ist es, die Aktien zu einem niedrigen Wert zu kaufen, bevor der Kurs ansteigt, und sie dann zu verkaufen, bevor er wieder fällt. Um diese Momente zu erkennen, muss man ein gutes Gespür und ein Auge auf den Markt haben. Nicht zuletzt gehört auch immer etwas Glück dazu.

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Fazit

Der Handel mit Aktien verspricht uns hohe oder stetige Gewinne, mit denen wir ein Vermögen aufbauen können. Mit dem richtigen Hintergrundwissen können wir fundierte Entscheidungen treffen und das Risiko von Verlusten minimieren. Für den Aktienhandel nutzen wir Online-Broker und Depots. Mit diesen erhalten wir Zugriff auf den passenden Markt und können dort anhand unserer Pläne und des passenden Risikomanagements die geeigneten Wertpapiere kaufen und verkaufen.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag.
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