Banner
Symbolbild Innenstadt Ansbach. Foto: Bettina Bocskai
Symbolbild Innenstadt Ansbach. Foto: Bettina Bocskai

Stadt Ansbach plant zwei verkaufsoffene Sonntage

Die Stadt Ansbach möchte zur Belebung der Altstadt und als weitere Attraktion für die Gäste der Bayerischen Landesausstellung in diesem Jahr wieder zwei verkaufsoffene Sonntage ermöglichen, so wird in einer aktuellen Meldung berichtet.

Seit einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) im Jahr 2018 fanden in Ansbach außerhalb des Altstadtfestes keine verkaufsoffenen Sonntage mehr statt, da in dem Urteil festgehalten wurde, dass die Öffnung von Geschäften am Sonntag nur dann möglich ist, wenn die dazu Anlass gebende Veranstaltung aufgrund der Größe und Anziehungskraft mehr Besucherinnen und Besucher generiert als die Öffnung der Geschäfte.

Landesausstellung und Genussmärkte als Besuchermagnet

Die Bayerische Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte „Typisch Franken?“ von 25. Mai bis 6. November 2022, stelle einen großen Besuchermagnet dar, heißt es. Über die Ausstellungsflächen in der Orangerie und in der Kirche St. Gumbertus hinaus präsentiere die Stadt Ansbach gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Fränkischen Genussmärkte, die einen weiteren Anlass für hohe Besucherströme bieten würden, so die Annahme der Stadt. Diese sollen zweimal stattfinden.

Im Rahmen des Frühjahrsmarktes werde das Angebot zudem am Veranstaltungssonntag noch mit der Freizeitmeile „Heimat entdecken und genießen“ der Europäischen Metropolregion Nürnberg ergänzt.

Rectangle
topmobile2

Notwendige Verordnung beschlossen

„Wir wollen die Gäste der Bayerischen Landesausstellung und darüber hinaus von den Vorzügen Frankens und unserer Stadt begeistern. Sie sollen in den Genuss kommen, dass sich Franken in diesem Jahr in Ansbach trifft und Ansbach selbst jede Menge zu bieten hat“, so Oberbürgermeister Thomas Deffner. „Die für die Anlass gebenden Veranstaltungen geschätzten Besucherzahlen überschreiten die von der Frequenzmessanlage in der Uzstraße an vergleichbaren Einkaufssamstagen gemessenen Zahlen deutlich, damit entsprechen wir den vom VGH formulierten Anforderungen“, ergänzt Christoph Albrecht, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach.

Die Mitglieder des Stadtrats haben in der Sitzung am 22.2.2022 mehrheitlich die notwendige Verordnung beschlossen, heißt es.

Banner 2 Topmobile