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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Verkehrsrowdy übertrifft sich selbst

Am Mittwoch, 26. Januar, kurz vor 20:00 Uhr, kam es zwischen einem 34-Jährigen und einem 23-jährigen Pkw-Fahrer zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der 34-Jährige hatte den Jüngeren zuvor durch ein Ausweichmanöver zum Ausweichen und Abbremsen gezwungen. Zudem war der 34-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins und stand unter Alkoholeinfluss.

Zum Ausweichen und Abbremsen gezwungen

Der 23-Jährige fuhr mit seinem Pkw auf der linken Spur der Residenzstraße in Ansbach in Richtung Nürnberg, als der 34-Jährige mit einem Pkw Ford Ka von der Promenade auf die Residenzstraße einfuhr. Hierbei fuhr der 34-Jährige direkt auf die linke Spur, sodass der 23-Jährige abbremsen und ausweichen musste. Der 23-Jährige hupte und fuhr dann weiter zu seinem Zielort in der Rabenhofstraße.

Körperlicher Angriff und Freundin vergessen

Der 34-Jährige folgte ihm und vor Ort kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die schließlich darin gipfelte, dass der 34-Jährige dem 23-Jährigen mit der Faust in den Bauch und auf die rechte Stirnseite schlug. Nach dieser körperlichen Attacke fuhr der 34-Jährige davon, vergaß aber vor Ort seine 26-jährige Freundin, die als Beifahrerin in seinem Pkw dabei
war.

Handy aus der Hand gerissen

Als der Geschädigte die Polizei anrufen wollte, verhinderte dies die 26-Jährige und riss ihm sein Handy aus der Hand. Als nach kurzer Diskussion zwischen der 26-Jährigen und dem geschädigten 23-Jährigen dieser sein Handy zurückbekam und die Polizei rufen konnte, hatte der Verkehrsrowdy seine Freundin bereits abgeholt und beide waren verschwunden, als die Streife eintraf.

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Deutlich alkoholisiert angetroffen

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der 34-Jährige an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Da er deutlich alkoholisiert war, wurden zwei Blutentnahmen durchgeführt, nachdem der 34-Jährige Nachtrunk geltend gemacht hatte, d.h. er behauptete, den Alkohol nach dem Vorfall zu Hause getrunken zu haben.

Kein Führerschein wegen Trunkenheit im Verkehr

Außerdem stellten die Beamten fest, dass der 34-Jährige keinen Führerschein besitzt, dieser wurde ihm im vergangenen Jahr nach einer Trunkenheit im Verkehr entzogen. Nachdem der Pkw Ford Ka auf die 26-jährige Freundin zugelassen ist, wurde gegen diese ein Strafverfahren wegen Ermächtigung als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der geschädigte 23-Jährige klagte nach der Attacke über Kopfschmerzen und begab sich eigenständig zur weiteren Behandlung ins Klinikum Ansbach.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.
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