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Symbolbild Krankenwagen. Foto: Pascal Höfig.
Symbolbild Krankenwagen. Foto: Pascal Höfig.

Rettungskräfte verbal bedroht: Größerer Polizeieinsatz nötig

Am Donnerstagabend, 02.12.2021, löste ein Disput zwischen einem 66-jährigen Mann und einer Besatzung des Rettungsdienstes in Wassertrüdingen einen größeren Polizeieinsatz aus. Der Mann hatte den Rettungsdienst zuvor selbst zu Hilfe gerufen.

Rettungsdienst verbal bedroht

Der 66-Jährige hatte gegen 16:00 Uhr den Rettungsdienst gerufen und angegeben, dass es ihm nicht gut gehe. Nachdem die Besatzung an dem Einfamilienhaus im Süden von Wassertrüdingen angekommen war, kam es aus nicht bekannten Gründen zum Streit. Die Sanitäter verließen daraufhin das Haus, um wenig später mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehr noch einmal zurückzukehren.

Hier kam es erneut zur verbalen Bedrohung durch den 66-Jährigen, woraufhin sich der Rettungsdienst und die Feuerwehr wiederholt zurückzogen.

Großes Polizeiaufgebot vor Ort

Aufgrund des nicht einschätzbaren Verhaltens des Mannes und der Tatsache, dass er legal mehrere Schusswaffen besitzt, wurde das Spezialeinsatzkommando und die Verhandlungsgruppe des PP Mittelfranken hinzugezogen.

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Der Verhandlungsgruppe gelang es im weiteren Verlauf durch ein Telefongespräch, den Mann dazu zu bewegen, aus seinem Haus auf die Straße zu kommen. Hier wurde er durch Beamte in Empfang genommen. Derzeit wird der 66-Jährige zu den Hintergründen seines Verhaltens befragt.

In den Einsatz unter der Führung der PI Dinkelsbühl waren zudem Kräfte der Polizeiinspektionen Feuchtwangen und Ansbach, des USK Mittelfranken, sowie des Spezialeinsatzkommandos und der Verhandlungsgruppe des PP Mittelfranken eingebunden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.
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