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Weißwurstfrühstück ist einfach was richtig Gutes! Foto: Pascal Höfig
Weißwurstfrühstück ist einfach was richtig Gutes! Foto: Pascal Höfig

Bayerische Traditionen und Brauchtum verbindet

Das Brauchtum Bayerns wird überall im Land gepflegt und präsentiert. Mit Stolz zeigen die Einwohner der bayerischen Städte und Gemeinden, was ihre Tradition ausmacht und wie sie sich bewahren lässt. Dazu gehören neben der traditionellen Kleidung für Frauen und Männer auch die bayerische Küche, Festivitäten oder Musik. Bayerische Traditionen und Brauchtum verbindet definitiv!

Bayern ist aber mehr als nur das Tragen eines Dirndls und die Maß Bier. Wir stellen die wichtigsten bayerischen Brauchtümer vor und zeigen, was man unbedingt kennenlernen sollte.

Früher und heute: Bayerische Traditionen

Wir kennen alle das berühmte Münchner Oktoberfest, wo sich jährlich Millionen Menschen aus aller Welt versammeln und gemeinsam feiern. Dabei dürfen Trachtenumzüge und die Festzelte natürlich nicht fehlen. Was ursprünglich die königliche Hochzeit von Ludwig I. zum Anlass hatte, wird inzwischen seit über 200 Jahren fortgeführt. Die bayerische Tradition und das Brauchtum passte sich dabei immer mehr den modernen Gepflogenheiten an und wird in ähnlicher Form vielerorts zelebriert. Mit einem Volksfest, bei dem die Besucher in Dirndl und Lederhose den Stolz ihres Brauchtums präsentieren, wird der Zusammenhalt gefördert. Selbstverständlich kommt der Spaß dabei nicht zu kurz.

Trachten-Outfits für Groß und Klein

Ähnlich wie sich Tesla-Fahrer auf der Straße gegenseitig grüßen, ist der bayerische Kleidungsstil auch ein Erkennungsmerkmal der Alpenregionen. Das Dirndl oder die Lederhose vom Fachausstatter werden mittlerweile zu vielen Anlässen gern getragen und passen sich in jeder Saison den modischen Trends an. Die jungen Damen zeigen sich gern aufreizend und sexy – ein Mini-Dirndl mit verspielten Verzierungen ist hierfür die ideale Wahl. Reife Frauen greifen mit Vorliebe auf edle Stoffe und traditionell lange oder wadenlange Schnitte zurück – sie möchten sich gern elegant präsentieren.

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Traditionen modern interpretiert

Auch die Lederhose erlebt Jahr für Jahr ein Revival. Das Material, das bestenfalls ein Leben lang getragen wird, ist hochwertig verarbeitet und mit traditionellen Motiven ausgestaltet. Mittlerweile sind sogar schon Jeanshosen in der Optik der klassischen Trachtenhose in den Regalen zu finden.

Damit die ursprüngliche Arbeitstracht nicht an Bedeutung verliert, werden zu besonderen Anlässen auch die Kinder typisch bayerisch eingekleidet. So lässt sich der Kleidungsstil in die nächste Generation überführen.

Dialekt – ja, bitte

Denken wir an Bayern, ist die Sprache das erste, was auffällt. Während in vielen Teilen Deutschlands die Kinder in der Schule angehalten werden, ausschließlich Hochdeutsch zu sprechen, ist in Bayern der Dialekt eines der wichtigsten Aushängeschilder und zugleich Tradition und Brauchtum. Die sprachliche Entwicklung wird quasi zweigleisig vollzogen. Mit regionalen Unterschieden innerhalb der politischen Grenzen ist der Dialekt sogar im Atlas der gefährdeten Sprachen aufgelistet und wird von der UNESCO geschützt. Kein Wunder also, dass bereits die Kleinsten „A Guadn“ wünschen, wenn der reichlich gedeckte Tisch zum Essen einlädt.

Bayerische Küche – mehr als Hausmannskost

Die köstlichen Leckereien wie Weißwurst, Brezn oder Haxn kommen nicht nur auf Volksfesten auf den Tisch. Jedes Familienoberhaupt kennt die Geheimrezepte der eigenen Familie und überliefert sie an die Kinder weiter. Die schmackhaften Gerichte sind ein wichtiger Teil der Lebensweise und werden als besonders bodenständig wahrgenommen.

Das darf beim perfekten Weißwurstfrühstück nicht fehlen

Da es in Bayern viele Bauernhöfe gibt, wurde dort seit jeher alles verarbeitet, was auf den Feldern und in den Ställen zu finden war. Am königlichen Hofe verfeinerten die Köche die Speisen, doch der unverwechselbare Charakter ging dabei nicht verloren. Bayerische Traditionen und Brauchtum werden also auch in der Kulinarik großgeschrieben.

Diese bayerischen Traditionen muss man kennen

Fensterln, Fingerhakeln oder die Dirndlschürze binden – die kleinen Bräuche werden in den Familien fortgeführt, weil sie ein wichtiger Teil der bayerischen Tradition sind. Ob man nun seine Angebetete in einer lauen Sommernacht unter dem Schlafzimmerfenster besingt oder zur Geburt eines neuen männlichen Gemeindemitgliedes ein geflochtenes Weißbrot bäckt – es sind besonders die kleinen Dinge, die weitergereicht werden und den Zusammenhalt der bayerischen Gemeinschaft fördern. Häufig sind diese Traditionen auch regional abgewandelt, aber die Identifikation mit dem blau-weißen Bundesland wird dadurch gestärkt.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag. 
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