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Die Aufräumarbeiten erwiesen sich als aufwendig. Foto: Polizei
Die Aufräumarbeiten erwiesen sich als aufwendig. Foto: Polizei

Kraftstofftank abgerissen – insgesamt 18.000 Euro Sachschaden

Am Dienstagmorgen, gegen 05:35 Uhr, befuhr ein 29-Jähriger mit seinem Sattelzug die Bundesautobahn A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn. Kurz vor dem Parkplatz „Silberbach – Nord“ hatte er nach eigenen Angaben einen Reifenschaden an der Sattelzugmaschine, weshalb diese plötzlich nach rechts zog.

Kraftstofftank abgerissen

Dort walzte er dann mit dem Fahrzeuggespann die Außenschutzplanke auf einer Länge von rund siebzig Metern nieder und riss sich dabei einen der beiden Kraftstofftanks komplett ab. Der Tank mit rund siebenhundert Liter Diesel blieb auf dem Standstreifen liegen. Mehr als die Hälfte des Inhalts ergossen sich in der Folge auf die Fahrbahn und in den angrenzenden Grünstreifen.

Aber auch der zweite Tank wurde durch die Havarie undicht. Rund vierhundert Liter Diesel daraus flossen ebenfalls auf die Fahrbahn, ehe der Fahrer sein Fahrzeug auf dem etwa dreihundert Meter entfernten Parkplatz „Silberbach – Nord“ zum Stehen brachte.

Aufwendige Aufräumarbeiten

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Brodswinden und Burgoberbach sowie Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Autobahnmeisterei Herrieden waren an die Unfallstelle alarmiert worden. Etwa dreihundert Liter Diesel, die sich noch in einem Tank befanden, mussten durch die Feuerwehr ab- und umgepumpt werden.

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Darüber hinaus haben die Feuerwehrmänner und -frauen das Öl auf der Fahrbahn abgebunden und diese anschließend in Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei fach- und sachkundig gereinigt. Der Boden im Grünstreifen wurde nach Einschätzung der Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach kontaminiert und musste deshalb tiefgründig ausgebaggert werden.

10 Kilometer Stau

Diese Arbeiten dauerten mehrere Stunden an, weshalb zu einem fast zehn Kilometer langen Rückstau in Fahrtrichtung Heilbronn kam, der bis fast zur Anschlussstelle „Lichtenau“ zurückreicht. Der verunglückte Sattelzug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Von den Ordnungshütern wird derzeit geprüft, inwieweit sich der Fahrer wegen einer Boden- oder Gewässerverunreinigung strafrechtlich zu verantworten hat

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.
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