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Weltkriegsmunition bei Neunkirchen gefunden. Foto: VPI Ansbach
Weltkriegsmunition bei Neunkirchen gefunden. Foto: VPI Ansbach

Weltkriegsmunition aufgefunden

Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach untersuchten am Samstagabend einen nicht alltäglichen Fund einer Phosphorgranate aus dem zweiten Weltkrieg. Diese hatte ein 40-Jähriger aus Buch am Wald stammender auf einem Feld nahe des Pfaffenweihers bei Neunkirchen mit seinem Metallsuchgerät gefunden.

Phosphorgranate identifiziert

Geistesgegenwärtig vermutete er, dass es sich bei dem etwa 20 cm langen rostigen Gegenstand um eine alte Granate handeln könnte und sperrte den Bereich kurzerhand ab. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten der Verkehrspolizei identifizierten den Gegenstand später als eine Phosphorgranate, die früher, verschossen aus einem Mörser, zur Gefechtsfeldbeleuchtung eingesetzt wurde. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Sprengkommando wurde der Bereich um den Fund weiträumig abgesperrt und bewacht.

Keine Gefahr für Bevölkerung

Der zuständige Sprengmeister untersuchte die Granate später. Da keine direkte Gefahr mehr von dieser ausging, transportierte der Sprengmeister diese ab. Weil der Fundort fernab von Wohngebieten war, habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Der 40-jährige Finder hatte bereits am 13.09.2021 auf einem Acker bei Leutershausen einen ähnlichen Gegenstand gefunden, bei dem es sich um eine Handgranate handelte.

Vorsicht bei Funden

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass es bei derartigen Zufallsfunden durch Spaziergänger immer wieder zu gefährlichen Situationen oder Unfällen kommen kann. Sollten also unbekannte Gegenstände gefunden werden, bei denen es sich um militärische Überrest handeln könnte, soll in jedem Fall die Polizei verständigt werden.

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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.
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