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Ergebnisse der U18-Wahl im Wahlkreis Ansbach. Grafik: SJR Ansbach
Ergebnisse der U18-Wahl im Wahlkreis Ansbach. Grafik: SJR Ansbach

Ergebnisse der U18-Bundestagswahl im Wahlkreis Ansbach

Zwischen dem 10. und 17. September haben 2086 Kinder und Jugendliche im Wahlkreis ihre Stimme bei der U18-Bundestagswahl abgegeben. Die Ergebnisse aus den acht Wahllokalen stehen nach Auszählung aller Stimmen fest: Die CSU hat mit 22,02 % die meisten Zweitstimmen gewonnen. Danach folgen die SPD mit 15,93 %, die Grünen mit 15,68 %, die FDP mit 13,74 %, die AfD mit 6,19 %, die Tierschutzpartei mit 5,89 % und die Linke mit 5,55 % der Wählerstimmen. Die Freien Wähler hätten nach dem Willen der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis den Einzug in den Bundestag verpasst.

CSU Kandidat mit 26,1 %

Im bayernweiten Vergleich kommt die CSU auf 29,96 % der Stimmen, die Grünen auf 18,41 %, die SPF auf 16,77 %, die FDP auf 12,44 %, die AfD auf 5,75 % und die Linken auf 5,6 % der Wählerstimmen. Nach den angegebenen Erststimmen der Kinder und Jugendlichen würde der Kandidat der CSU, Herr Artur Auernhammer sein Mandat mit 26,1 % der Stimmen verteidigen. Sein Herausforderer Herr Harry Scheuenstuhl (SPD) kommt auf 18,0 %, Herr Dr. Herbert Sirois (Grüne) auf 15,6 % und Herr Dr. Kestler (FDP) auf 12,9 %. Alle weiteren KandidatInnen sind mit jeweils deutlich unter 10 % der abgegebenen Erststimmen deutlich abgeschlagen.

„Kinder und Jugendliche interessieren sich für Politik“

Der Stadtjugendring Ansbach hat für die drei Jugendringe im Wahlkreis die Regionalkoordination für alle teilnehmenden Wahllokale übernommen. „Die U18-Bundestagswahl zeigt einmal mehr: Kinder und Jugendliche interessieren sich für Politik und wollen ihre Meinung vertreten“, erklärt Sophia Sauerhöfer, Vorsitzende des Stadtjugendrings Ansbach. Gerade in der Corona-Pandemie sei deutlich geworden, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Interessen und Bedürfnissen von Entscheidungsträgern nicht oder nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Strukturelle Benachteiligung

Die große Zahl an jungen WählerInnen bei der U18-Wahl gibt der Forderung des Bayerischen Jugendrings (BJR), das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken, neues Gewicht. Die Altersgrenze bedeutet eine strukturelle Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die Stadt- und Kreisjugendringe Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen hoffen, dass die Politik die Bedürfnisse junger Menschen nach der U18-Wahl und den Bundestagswahlen besser in ihre Entscheidungen einbezieht. Der Stadtjugendring bedankt sich im Namen der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis bei allen HelferInnen in den Wahllokalen.

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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Stadtjugendrings Ansbach. 

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