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Die Jugendherberge Dinkelsbühl kann heuer im September ihren 5. Geburtstag der Wiedereröffnung nach der großen Generalsanierung feiern. Foto: Susen Liekfeldt
Die Jugendherberge Dinkelsbühl kann heuer im September ihren 5. Geburtstag der Wiedereröffnung nach der großen Generalsanierung feiern. Foto: Susen Liekfeldt

Mehr als „nur“ eine Jugendherberge

Im Kornspeicher aus dem Jahr 1508 mit der Oma nächtigen und frühstücken oder mit der Musikband Saxophon spielen oder sein kaputtes Fahrrad bei der Radltour reparieren oder beim Kindergeburtstag im Escape-Room die Stadt vor den Schweden zu retten … die Dinkelsbühler Jugendherberge ist mehr als „nur“ Jugendherberge.

Gerade jetzt nach dem großen Lockdown zeigt sich, wie gut es ist, dass sich die Jugendherberge nach ihrer Wiedereröffnung im September 2016 nach der großen Generalsanierung modern und vielseitig aufgestellt hat, das berichtet die Stadt Dinkelsbühl.

Nicht nur für Schulklassen

„Zunehmend besuchen uns Großeltern mit ihren Enkelkindern. Sie finden es super Jugendherbergsluft zu schnuppern und genießen das breite Angebot unseres Hauses mit Spielplatz, Kicker, Fußballplatz usw.“, berichtet Herbergsleiterin Susen Liekfeldt, „die Zielgruppen für Jugendherbergen sind seit Langem nicht nur Schulklassen.“

Von der Fahrradreparatur bis zum Nähwochenende

So hat die Jugendherberge von Beginn an Angebote für verschiedenste Gäste entwickelt: Für Radfahrer gibt es den Fahrradstützpunkt mit Reparaturmöglichkeit und Schließfächern, Weihnachtsromantiker gönnen sich den Adventsurlaub und Familien, Einzelreisende sowie Gruppen können Gruselspaß und Lagerfeuer erleben oder sich an einem Wochenende eine Näh-Auszeit gönnen.

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Vielfältige Zusammenarbeit

Susen Liekfeldt, die mit ihrem Mann die Jugendherberge von der Stadt seit der Wiedereröffnung gepachtet hat, erzählt zudem von vielen Musikgruppen, die in der Jugendherberge zu Gast sind. „Musikgruppen und Chören bieten wir ein wahres Paradies zum Musizieren“, betont Frau Liekfeldt. Neben den eigenen großen Proberäumen verweist die Jugendherbergsleiterin hier auf die Zusammenarbeit mit der Stadt, mit den Kirchen, mit Schulen und Vereinen.

Der Musikprobenraum in der Dinkelsbühler Jugendherberge. Foto: Susen Liekfeldt

Der Musikprobenraum in der Dinkelsbühler Jugendherberge. Foto: Susen Liekfeldt

So vermittelt die Herbergsleitung bei Bedarf Veranstaltungsorte wie den Musikpavillon am Rothenburger Weiher, den Konzertsaal mit Flügel, die Schrannensäle oder auch die Kirchen. „Das E-Piano und eine Akustik-Gitarre kann gemietet werden“, ergänzt Frau Liekfeldt. Auch die Kontakte zur Berufsfachschule für Musik, zur Knabenkapelle und zum Landestheater sind hier förderlich.

Fünf Jahre „neue“ Jugendherberge

„Die Synthese aus Bewahren und Entwickeln ist gelungen. Der alte Kornspeicher ist Zeuge der Stadtgeschichte geblieben und zugleich moderner generationsübergreifender Begegnungsort geworden“, zitiert Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer den damaligen Ministerialdirektor Michael Höhenberger vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und gebürtigen Dinkelsbühler bei der Einweihung im September 2016.  „Nun fünf Jahre danach, kann dieses Zitat, trotz aller Herausforderungen wie der Corona-Schließung, eins zu eins von mir wiederholt werden“, so Dr. Hammer.

Artikel beruht auf einer Presseinformation der Stadt Dinkelsbühl.

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