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Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig

Bei Schlägerei lebensgefährlich verletzt

Am frühen Sonntagmorgen (01.08.2021) zog sich ein 49-Jähriger bei einer Auseinandersetzung in der Innenstadt von Bad Windsheim lebensgefährliche Verletzungen zu. Die Kriminalpolizei Ansbach ermittelt vier Tatverdächtige.

Zu Boden geschlagen

Gegen 3:00 Uhr gerieten im Bereich Am Hafenmarkt zwei Männer (49 und 41) am Sonntagmorgen mit einer Gruppe von Jugendlichen in Streit. Hieraus entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Dabei wurde der 49-Jährige zu Boden geschlagen.

Der 49-jährige Mann musste vor Ort notärztlich behandelt und vom Rettungsdienst mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert. Sein 41-jähriger Begleiter zog ich bei der Schlägerei leichte Verletzungen zu.

Anrufer möglicherweise beteiligt

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ansbach konzentrierten sich zunächst auf einen Notruf, der in der Tatnacht bei der Rettungsleitstelle anlässlich des schwerverletzten 49-Jährigen einging. Es ergaben sich dabei Hinweise, dass der Anrufer möglicherweise an der Tat beteiligt gewesen sein könnte.

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Vier Männer stellen sich

Am Sonntagnachmittag setzte sich eine Gruppe von vier jungen Männern aus dem Landkreis Neustadt a. d. Aisch eigeninitiativ mit der Polizei in Verbindung, um Angaben zu ihrer Beteiligung an den Geschehnissen in der Tatnacht zu machen.

In der Vernehmung räumte ein 19-Jähriger ein, dass er den 49-Jährigen geschlagen und anschließend telefonisch die Rettungsleitstelle verständigt hätte. Die drei anderen jungen Männer (18,19 und 21) räumten ebenfalls ihre Beteiligung an der Auseinandersetzung ein.

Hinsichtlich der Motivlage prüft nun die Kriminalpolizei Ansbach in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, inwiefern sich die vier Tatverdächtigen in einer Notwehrsituation befunden haben könnten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.
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