Leitungswasser. Symbolfoto: Pascal Höfig
Leitungswasser. Symbolfoto: Pascal Höfig

Gesundheitsamt weitet Abkochanordnung aus

Das Gesundheitsamt Ansbach dehnt seine gestern ausgesprochene Abkochanordnung für Leitungswasser auf weitere Teile des Landkreises aus. Hintergrund ist eine Grenzwertüberschreitung von E.coli-Bakterien beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckenberg-Gruppe. Die Fernwasserversorgung Franken bezieht an zwei Übergabestellen im Landkreis Ansbach Trinkwasser vom Zweckverband Reckenberg-Gruppe: zum einen in Arberg und zum anderen in Elpersdorf (Stadt Ansbach).

Vorsorgliche Desinfektionsmaßnahme in Ansbach

Arberg, Elpersdorf und Haslach betroffen

Die Kontamination mit E.Coli-Bakterien hat somit teilweise die Versorgungsbereiche Arberg, Elpersdorf und Haslach erreicht.

Weitere betroffene Gemeinden im Landkreis

Abkochgebot in der Stadt Ansbach

Die Reckenberg-Gruppe hat als Sofortmaßnahme eine Desinfektion des Trinkwassers im Wasserwerk Wassermungenau vorgenommen. Zudem wurden die zwei Brunnen vom Netz genommen, umfangreiche Brunnenspülungen eingeleitet und ein
engmaschiges Untersuchungskonzept eingerichtet. Bis eine ausreichende Chlordesinfektion der betroffenen Netze und Behälter sichergestellt ist, muss das Trinkwasser vor Genuss abgekocht werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach. 
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