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Mitarbeitende erhalten am Ende des Monats vom Arbeitgeber eine Gehaltsabrechnung. Foto: Pascal Höfig
Mitarbeitende erhalten am Ende des Monats vom Arbeitgeber eine Gehaltsabrechnung. Foto: Pascal Höfig

Gehaltsabrechnung im Unternehmen einfach erklärt

Den Mitarbeitenden eines Unternehmens wird jeden Monat die Gehaltsabrechnung ausgestellt. Für diesen Zeitraum von einem Monat schlüsseln diese den Verdienst detailliert und genau auf. Dabei erhalten dann dadurch die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen eine Übersicht über das abgerechnete Bruttogehalt und mögliche weitere Bestandteile des Gehalts sowie die Informationen über die in Abzug gebrachten Steuern und Abzügen zu den Sozialversicherungen. Daraus ergibt sich dann das Nettogehalt, das zur Auszahlung kommt.

Die Pflicht der Unternehmen, wie diese mit der Gehaltsabrechnung verfahren müssen, ist in der Gewerbeordnung geregelt. Danach muss den Mitarbeitenden eine solche Abrechnung in Textform ausgestellt werden. Ebenso wird dann das Nettogehalt entweder zum Ende des Monats oder zur Monatsmitte bargeldlos auf das Konto des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin überwiesen und gleichzeitig erfolgt der Versand der Abrechnung in der Regel per Post.

Eine solche Abrechnung muss so aufgebaut sein, dass die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen diese nachvollziehen können und daraus ersehen, wie viel Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie Sozialabgaben für Arbeitslosen-, Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung gezahlt werden. Außerdem wird dieses Dokument dann auch bei einer Steuerklärung, einer Kreditvergabe bei einer Bank oder bei einer Wohnungssuche benötigt.

Der Unterschied zwischen Lohn- sowie Gehaltsabrechnung

Im Sprachgebrauch werden zum Teil die Begriffe Gehalt und Lohn, Gehalts- und Lohnabrechnung für ein und denselben Tatbestand verwendet. Dabei bezeichnen beide die monatliche Abrechnung. Trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen Gehalt und Lohn.

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Lohn

Beim Lohn ist die Grundlage für die Berechnung für das am Ende des Monats überwiesene Geld die tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen. Hier existiert ein fester Stundenlohn und der Arbeitende wird nur für die von ihm erbrachten und geleisteten Stunden bezahlt. Dabei kann die Höhe des Lohnes, je nach der Anzahl der geleisteten Stunden, von Monat zu Monat schwanken. So hat zum Beispiel der Februar weniger Tage als die übrigen Monate und somit fällt hier der Lohn geringer aus.

Gehalt

Wenn es sich um einen monatlich festen Betrag handelt, wird von Gehalt gesprochen. Dabei ist dies das Entgelt für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, das diese ungeachtet der geleisteten Stunden, gemäß dem vereinbarten Arbeitsvertrag erhalten. Wenn dann noch über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus Überstunden geleistet werden, hängt es dann von den Vereinbarungen im Arbeitsvertrag oder von den geltenden Tarifverträgen der jeweiligen Branche ab, in welcher Höhe hier dann noch eine zusätzliche Zahlung erfolgt.

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