LED-Warnung "Unfall" der Polizei. Foto: Pascal Höfig
LED-Warnung "Unfall" der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Verkehrsunfall auf A6: Zwei Verletzte & rund 55.000 € Sachschaden

Am Dienstagmorgen, gegen 8:00 Uhr, verzeichnete die Verkehrspolizei Ansbach den dritten folgenschweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A 6. Dabei wurden zwei der Unfallbeteiligten verletzt und mussten deshalb ins Klinikum Ansbach eingeliefert werden. Der Sachschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf insgesamt rund 55.000 Euro, schätzen die Ordnungshüter.

Nahezu ungebremst auf Auto aufgefahren

Ein 24-Jähriger war mit seinem Pkw auf der mittleren der drei Fahrspuren zwischen den Anschlussstellen „Lichtenau“ und „Ansbach“ in Fahrtrichtung Heilbronn unterwegs. Dort fuhr er aus bislang unbekannter Ursache nahezu ungebremst und mit großer Wucht auf ein vorausfahrendes Auto auf, das ein 35-Jähriger steuerte. Das Fahrzeug des Unfallverursachers drehte sich infolge dessen um 180 Grad und wurde anschließend von einem 50-Jährigen mit seinem Sattelzug gerammt. Hinter diesem fuhr wiederum ein 42-Jähriger, ebenfalls mit einem Sattelzug. Dieser hatte keine Chance, dem ganzen Szenario auf der Fahrbahn auszuweichen, und krachte in zwei der drei Unfallwracks.

Zwei Fahrspuren blockiert

Bis auf den Pkw des Unfallverursachers, der von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste, waren die drei übrigen Fahrzeuge noch fahrbereit. Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergung des Autos sowie der Reinigung der Fahrbahn waren zwei der drei Fahrspuren sowie der Pannenstreifen in diesem Streckenbereich bis etwa 10:00 Uhr blockiert.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.
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