Unfall auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
Unfall auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig

Schwerer Unfall: Unbeleuchteter Lieferwagen von A6 geschoben

In der Nacht zum Dienstag, gegen 01:30 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn A6, nahe der Anschlussstelle „Herrieden“ in Fahrtrichtung Nürnberg, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 66-jähriger Spanier stand nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen mit seinem unbeleuchteten Kleintransporter auf der rechten Fahrspur. Ein nachfolgender 50-jähriger Mann aus Sachsen erkannte das Fahrzeug und den Umstand, dass es stand, zu spät und prallte mit großer Wucht gegen den Lieferwagen.

Lieferwagenfahrer schwerst verletzt

Dieser wiederum wurde nach dem Anstoß durch die Außenschutzplanke geschoben, ehe er nach etwa vierzig Metern im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen kam. Der Spanier wurde beim Unfall schwerst verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Würzburg geflogen. Nach derzeitigem Kenntnisstand (8. Juni, 09:00 Uhr) der Polizei schwebt er in Lebensgefahr.

Gutachter zur Klärung hinzugezogen

An den beiden beteiligten Fahrzeugen und der Leitplanke entstand nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Ordnungshüter insgesamt rund 26.500 Euro Sachschaden. Beide mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung des Unfallhergangs und seiner Ursache während der Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Dabei geht es in erster Linie darum, die näheren Umstände herauszufinden, weshalb der Kleintransporter auf der Fahrspur stand.

Verkehrsbehinderungen durch Sperrung

Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Unfallwracks musste ein Fahrstreifen sowie der Pannenstreifen durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Herrieden gesperrt werden. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Herrieden und Ansbach waren von der Integrierten Leitstelle an die Unfallstelle alarmiert worden. Die Feuerwehrmänner und -frauen mussten ausgelaufene Betriebsstoffe abbinden, ehe die Fahrbahn dann durch die Straßenmeister gereinigt werden konnte. Bis in die Morgenstunden um 05:30 Uhr kam es in diesem Streckenabschnitt der Autobahn zu Verkehrsbehinderungen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.
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