Ein Passant machte am Montag eine Polizeistreife auf einen Fundhund aufmerksam. Foto: Polizei
Ein Passant machte am Montag eine Polizeistreife auf einen Fundhund aufmerksam. Foto: Polizei

Happy End für Fundhund in Ansbach

Ein Passant machte am Montagmittag, gegen 12:30 Uhr, eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizei Ansbach auf sich aufmerksam. Ihm war am südlichen Stadtrand ein kleiner Hund der Rasse „Malteser“ zugelaufen. Da der bis dato unbekannte Hundebesitzer bislang bei der Polizei noch keine „Vermisstenanzeige“ erstattet hatte, wandten sich die Ordnungshüter hilfesuchend ans Tierheim Ansbach und bekamen von den dortigen Mitarbeitern Unterstützung.

Besitzer gefunden

Sie haben nämlich zunächst festgestellt, dass der Findling gechippt ist. Mit dieser Identifikationsnummer des Chips konnte in der Folge recherchiert werden. Dabei stellte sich heraus, dass das Tier bei „TASSO“, einem Haustierzentralregister, das zwischenzeitlich europaweit Mitglieder hat, registriert ist. So war schon wenig später die Hundebesitzerin, eine 34-Jährige aus Ansbach, ausfindig gemacht. Kurze Zeit später konnte die Frau ihren Liebling freudestrahlend wieder in die Arme schließend.

Registrierung in Tierdatenbank von Vorteil

Wie dieser Fall mit „happy end“ zeigt, empfiehlt es sich, Haustiere von einem Tierarzt mit einer individuellen Markierung, wie beispielsweise einem Transporter, versehen zu lassen und sie danach in einer der Tierdatenbanken in Deutschland oder Europa zu registrieren. Dieser Umstand ermöglicht es dann – nicht nur den „Freunden und Helfern“ – entlaufene und wieder aufgefundene Tiere schnell zu identifizieren und zweifelsfrei seinem rechtmäßigen Besitzer zuzuordnen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.
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