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Photovoltaik auf einem Hausdach. Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Kreative Grundstückssuche – so geht’s

In vielen Städten sind Baugrundstücke Mangelware. Wer bei der Grundstückssuche über den Tellerrand hinausblickt, kann sich schneller ein schönes Stück Bauland sichern. Mit diesen acht kreativen Tipps fällt die Grundstückssuche leichter.

Immobilienportale durchstöbern

Im Internet gibt es zahlreiche Immobilienportale. Diese sollten Grundstücksuchende regelmäßig durchforsten. Schnell sein heißt die Devise, denn neue, gute und günstige Angebote sind meist nach kurzer Zeit wieder vergeben – vor allem in Ansbach. Übrig bleiben dann nur überteuerte Grundstücke oder Grundstücke in ungünstiger Lage, die keinen Käufer finden. Um sofort über neue Angebote informiert zu werden, empfiehlt es sich, einen automatisierten Suchauftrag anzulegen. Grundstücksuchende geben hierfür ihre Suchkriterien beim Immobilienportal an und hinterlegen ihre E-Mail-Adresse. Wird ein neues Angebot inseriert, das zu den angegebenen Suchkriterien passt, wird sofort eine E-Mail-Benachrichtigung versendet. Suchende sollten dann sofort den Verkäufer kontaktieren, um weitere Informationen zu dem Objekt zu erhalten.

Suchanzeigen schalten – auf die Message kommt es an

Die aktive Suche nach einem Grundstück lässt sich perfekt mit einem Gesuch kombinieren. Ein Grundstücksgesuch ist eine Anzeige, bei der sich der Suchende als idealer Käufer präsentiert und auch seine Suchkriterien schildert, um passende Angebote zu erhalten. Dies ist sowohl online als auch in Regionalzeitungen möglich. Anbieter der älteren Generation versuchen oft ohne Makler über Tages- und Regionalzeitungen einen passenden Käufer zu finden. Daher kann es sich lohnen, dort eine Suchanzeige zu veröffentlichen.

Grundstücke bei der Gemeinde anfragen

Beim Liegenschaftsamt des Wunsch-Wohnortes erfahren Suchende, ob aktuell Grundstücke zum Verkauf stehen. Wichtig ist es zu wissen, dass die Verkaufsbedingungen sehr unterschiedlich sein können und meistens mit den Entwicklungszielen der Gemeinde verknüpft sind. Beispielsweise werden meist junge Familien bevorzugt oder Personen, die schon jahrelang in der Gemeinde wohnen.

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Manchmal verkauft auch die Kirche Grundstücke

Ab und an, aber ziemlich selten, verkauft auch die Kirche Grundstücke. Wenn es um Kirchengrundstücke geht, kommt das Erbbaurecht, auch Erbpacht genannt, häufiger als der Grundstücksverkauf vor. Beim Erbbaurecht wird das Grundstück über eine Laufzeit bis zu 99 Jahren hinweg verpachtet. Die Laufzeit lässt sich beliebig oft verlängern. Der Erbbaurechtsnehmer bezahlt monatlich oder jährlich einen Erbzins an den Erbbaurechtsgeber. Im Gegenzug darf er auf dem Grundstück eine Immobilie bauen, sie selbst bewohnen, sie vermieten oder verkaufen. Ist die Vertragslaufzeit zu Ende, geht das Grundstück inklusive Immobilie auf den Erbbaurechtsgeber über. Es besteht aber die Möglichkeit, eine Kaufoption am Ende der Vertragslaufzeit auszuhandeln.

Grundstücke bei Versteigerungen ergattern

Neben dem Grundstückskauf können Suchende auch über eine Versteigerung an ein Baugrundstück kommen. Meistens ist auch eine Immobilie inklusive. Je nach Zustand lässt sich diese auf die eigenen Wünsche anpassen oder man reist sie ab und baut neu – beides ist jedoch mit Zusatzkosten verbunden.

Es ist ratsam, sich vorab einige Versteigerungen anzusehen, ohne selbst mitzubieten. So können sich Suchende mit dem Procedere vertraut machen. Zudem sollten sie sich einen Überblick über beendete Auktionen verschaffen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich Gebote entwickeln können. In Vorbereitung auf den Versteigerungstermin für das Wunsch-Grundstück gilt es, zuvor das Wertgutachten beim Amtsgericht einzusehen und sich ein Limit zu setzen.

Grundstücke und Immobilien werden oft bei Zwangsversteigerungen angeboten. Doch auch Auktionshäuser bieten immer wieder Grundstücke an.

Bahngrundstücke berücksichtigen

Die Deutsche Bahn bietet ebenfalls Immobilien und Grundstücke an. Immobilien wie beispielsweise Empfangsgebäude, die für den Bahnbetrieb nicht mehr gebraucht werden, lassen sich hier ergattern. Wer diesen besonderen Charme liebt, kann hier sein Traumgrundstück finden. Etwas Vorsicht ist aber geboten, denn oft sind die Bahngelände noch im Altlastenkataster vertreten. Informationen bekommt man beim Umweltamt des jeweiligen Landkreises.

Multiplikatoren fragen

Mundpropaganda ist bei der Grundstückssuche nicht zu unterschätzen. Oft lohnt es sich, sich im Bekanntenkreis nach freien Grundstücken umzuhören. Besonders Postboten, Kaminkehrer und Friseure haben zu vielen Menschen Kontakt und sind ideale Multiplikatoren. Sicher hilft es auch, den Bekannten eine kleine Vermittlungsprovision im Falle des Kaufs anzubieten.

Nachbarn verwahrloster Grundstücke fragen

Nachbarn verwahrloster Grundstücke wünschen oft, dass sich jemand um das verwahrloste Stück Grün kümmert und dass das Unkraut nicht ständig über den Gartenzaun wächst. Das Problem wäre gelöst, wenn jemand dort ein Haus baut und das Grundstück bewohnt und pflegt. Daher sind Nachbarn verwahrloster Grundstücke meist gerne bereit, einen Kontakt zum Grundstückseigentümer herzustellen. Anfragen schadet nicht.

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