Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Außenstelle Ansbach. Foto: Bettina Bocskai
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Außenstelle Ansbach. Foto: Bettina Bocskai

Online-Gerichtsverhandlungen am Verwaltungsgericht Ansbach möglich

Am Verwaltungsgericht Ansbach sind nun Online-Gerichtstermine mittels einer neuen Videokonferenzanlage möglich. Die hochmoderne Anlage ist unter anderem mit sechs Kameras, zwei Mikrofonen und einem Bildschirm mit einer Bilddiagonale von 178 cm ausgestattet.

Von Zuhause oder Arbeitsplatz aus

Prozessbeteiligte können nun von ihrem jeweiligen Arbeitsplatz bzw. von zu Hause aus über ihren Internetbrowser am Gerichtsverfahren teilnehmen. Die Ausstattung stellt in höchster Qualität sicher, dass sich alle Beteiligten hören und sehen können.

Der große Bildschirm ermöglicht es dem Gericht, alle Prozessbeteiligten hochauflösend zu sehen. Sechs Kameras stellen sicher, dass der Gerichtssaal vollständig für die Online- Teilnehmer abgebildet wird. Im Bild: RiinVG Dr. Albrecht. Foto: Dr. Stefan Heinz

Der große Bildschirm ermöglicht es dem Gericht, alle Prozessbeteiligten hochauflösend zu sehen. Sechs Kameras stellen sicher, dass der Gerichtssaal vollständig für die Online- Teilnehmer abgebildet wird. Im Bild: RiinVG Dr. Albrecht. Foto: Dr. Stefan Heinz

Nach einer mehrmonatigen Erprobungsphase ist die Videokonferenzanlage nun in den „Echt-Betrieb“ gegangen. Das Verwaltungsgericht Ansbach sieht seine Vorreiterstellung als wichtigen Beitrag für eine digitale und moderne Gerichtsbarkeit.

Digitalisierung wichtig

„Unsere Anlage ist hochmodern und sehr einfach zu bedienen. Sie erfreut sich großer Beliebtheit und wird sicherlich ein fester Bestandteil unserer Tätigkeit werden“, so Claudia Frieser, Präsidentin des Verwaltungsgerichts Ansbach. „Gerade auch die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, digital aufgestellt zu sein, um flexibel reagieren zu können. Wir sind nun imstande in geeigneten Verfahren Bürgern, Behörden und Rechtsanwälten zusätzlichen Service zu bieten“, so Frieser weiter.

Artikel beruht auf eine Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Ansbach.

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