Bundespolizei auf einem Bahnsteig. Symbolfoto: Pascal Höfig
Bundespolizei auf einem Bahnsteig. Symbolfoto: Pascal Höfig

Jugendlicher am Bahnhof in Neuendettelsau angegriffen und beraubt

Ein 14-jähriger Jugendlicher wurde am Mittwochabend (28.04.2021) am Bahnhof in Neuendettelsau durch drei Personen angegriffen und beraubt. Die ebenfalls jugendlichen Tatverdächtigen konnten zeitnah ermittelt werden.

Geschlagen und beraubt

Der 14-jährige Geschädigte kam gegen 21:30 Uhr mit seiner Mutter in die Wache der Polizeiinspektion Heilsbronn und erzählte, von drei Jugendlichen am Bahnhof in Neuendettelsau beraubt worden zu sein.

Während er auf seinen Zug wartete, gingen ihn die drei Personen unvermittelt körperlich an. Ein Jugendlicher schlug ihm mit der flachen Hand auf den Kopf, während ihn die anderen nach Zigaretten fragten.

Einer der jungen Männer hielt den Geschädigten fest, die anderen beiden durchsuchten seine Tasche und nahmen diverse Gegenstände an sich.

Auf den Boden geworfen und getreten

Als der Zug des 14-Jährigen einfuhr, wurde dieser von einem Tatverdächtigen auf den Boden geworfen, ein anderer hinderte ihn vorerst am Zusteigen. Als der Zugführer auf die Situation aufmerksam wurde, konnte der Geschädigte entkommen und in den Zug einsteigen. Hierbei trat ihn einer der Tatverdächtigen von hinten in den Rücken.

Täter konnten ermittelt werden

Die Beamten nahmen die jeweiligen Personenbeschreibungen der Tatverdächtigen auf und führten Befragungen im Bereich des Bahnhofs durch. Hierdurch konnten die drei jugendlichen Tatverdächtigen (16, 16, 15 Jahre) ermittelt werden.

Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Raubes gegen die Tatverdächtigen ein.

NACHTRAG 30. April 2021: Aufgrund der Presseveröffentlichung meldete sich ein weiterer junger Mann, welcher im Laufe der vergangenen Woche ebenfalls am Neuendettelsauer Bahnhof von drei Jugendlichen in ähnlicher Art und Weise beraubt wurde.

Es ist nicht auszuschließen, dass in der Vergangenheit weitere Personen Opfer des Trios geworden sind. Die Ansbacher Kriminalpolizei bittet deshalb weitere mögliche Geschädigte, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 oder direkt mit der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach unter der Telefonnummer 0981 90940 in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

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