Symbolbild Motorradunfall. Foto: Pascal Höfig.
Symbolbild Motorradunfall. Foto: Pascal Höfig.

Motorradfahrer tödlich verunglückt

Am späten Sonntagnachmittag kam es auf der Strecke zwischen Burgoberbach und Rauenzell zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer verstarb. Tragischer Weise wurde der Mann erst Stunden später aufgefunden.

Unfall blieb lange unbemerkt

Kurz nach 21.00 Uhr meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nürnberg und teilte mit, dass er in dem Waldstück zwischen Burgoberbach und Rauenzell neben der Fahrbahn ein Motorrad aufgefunden habe. Kurz darauf fand er auch den offensichtlich zu dem Fahrzeug gehörenden Fahrer, der regungslos am angrenzenden Waldrand lag. Der hinzugerufene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 31-jährigen Mannes feststellen. Aufgrund der vorliegenden Ermittlungen ist davon auszugehen, dass sich der Verkehrsunfall bereits Stunden zuvor ereignet hatte, bis zur Auffindezeit leider jedoch unbemerkt blieb.

Mann kam von Fahrbahn ab

Aufgrund der Unfallrekonstruktion muss davon ausgegangen werden, dass der Mann zwischen 17.30 und 18.30 Uhr mit seinem Zweirad auf der Staatsstraße in Richtung Rauenzell unterwegs war. Zu Beginn einer Gefällstrecke, im Bereich einer leichten Rechtskurve, kam der Fahrer mit seinem Motorrad aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die gegenüberliegende Grabenböschung und wurde anschließend in den Wald geschleudert. Aufgrund der Schwere der dabei erlittenen Verletzungen verstarb der junge Mann noch an der Unfallstelle. An seinem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Nach Verständigung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen und das Fahrzeug vorsorglich sichergestellt. Mit in den Einsatz eingebunden waren die Feuerwehren Herrieden und Rauenzell sowie ein Notfallseelsorger.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Feuchtwangen.

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