Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig
Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig

Zwei mutmaßliche Trickbetrüger festgenommen

Nach Mitteilung durch die Kriminalpolizei Chemnitz über einen aktuell angebahnten Trickbetrug konnten gestern (31.03.2021) zwei 21-jährige Männer aus Nordrhein-Westfalen von Beamten der Kriminalpolizei Ansbach festgenommen werden. Die beiden Tatverdächtigen wollten bei einem Geschädigten in Ansbach einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag abholen.

Pfändungsbeschluss vorgetäuscht

Dem Geschädigten war von einem angeblichen Rechtsanwalt und seiner Gehilfin in einem zwei Wochen andauernden Telefonkontakt vorgespiegelt worden, gegen ihn läge ein Pfändungsbeschluss einer Schweizer Behörde über mehrere Tausend Euro vor. Um die Konten des Geschädigten vor Pfändungsmaßnahmen der Schweizer Behörden zu schützen, wurde ihm geraten, diese zu räumen und das Geld auf einem Sonderkonto des Rechtsanwaltes zu einem lukrativen Zinssatz anzulegen.

Zusammenarbeit mit Polizei

Dem Geschädigten war von Anfang an klar, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Nach Kontaktaufnahme mit der Kriminalpolizei Ansbach hat er sich zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt, die zur Festnahme der beiden Männer führte. Gegen einen der beiden lag bereits ein Haftbefehl vor. Gegen den zweiten Abholer sowie weitere Hintermänner wird nun wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges ermittelt.

Aus aktuellem Anlass weist die Kriminalpolizei erneut darauf hin, dass Anlageangebote mit lukrativen und marktunüblichen Zinssätzen das Misstrauen wecken sollten.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

- ANZEIGE -