Tödlicher Unfall. Symbolfoto: Pascal Höfig
Tödlicher Unfall. Symbolfoto: Pascal Höfig

Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 6

Am Donnerstagnachmittag (25.03.2021) kam es auf der BAB 6 in Fahrtrichtung Heilbronn zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Personen erlitten tödliche Verletzungen.

Umgebremst auf Stauende aufgefahren

Ein mit vier Personen besetzter Kleintransporter war gegen 15:30 Uhr auf der BAB 6 in Fahrtrichtung Heilbronn unterwegs. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Schwabach West und Neuendettelsau offenbar nahezu ungebremst auf einen an einem Stauende stehenden Lkw auf.

Für zwei der Insassen des Transporters kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Insassen erlitten schwere Verletzungen. Einer davon schwebt in Lebensgefahr. Er wurde mittels Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt.

Mehrere Stunden komplett gesperrt

Neben Beamten der Verkehrspolizei Feucht waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehren Neuendettelsau, Heilsbronn, Kammerstein und Schwabach sowie Kräfte des Rettungsdienstes an der Unfallstelle vor Ort. Die Beamten der Verkehrspolizei haben die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache aufgenommen. Sie werden hierbei von einem Gutachter unterstützt.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Heilbronn für die Dauer der Unfallaufnahme für mehrere Stunden komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Derzeit (Stand 18:30 Uhr) wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Erst nach Beendigung der Bergungs- und Aufräumarbeiten kann die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

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