Finanzberater sind gefragter denn je! Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Arbeiten. Foto: Pascal Höfig

Nicht nur am Weltfrauentag: Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Mit einem Anteil von 19 Prozent weist Ansbach einen größeren Niedriglohnsektor auf als der Bundes- oder Landesschnitt. Von den 5.198 geringfügig Entlohnten in der Rezatstadt sind 3.258 oder 63 Prozent Frauen. Damit arbeitet fast jede vierte Ansbacher Arbeitnehmerin als Geringverdienerin. Das geht aus der aktuellen Arbeitsmarktstatistik hervor.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Die Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (OLA) kommentiert die Zahlen: „Es genügt nicht, zum Internationalen Frauentag am 8. März die Gleichstellung der Geschlechter zu fordern. Die Kommunalpolitik verfügt über Instrumente, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.“

Frauentag als Feiertag?

Verheerendes Signal: Erhöhung der Kita-Gebühren

Die jüngst vom Stadtrat beschlossene drastische Erhöhung der Kita-Gebühren sei ein verheerendes Signal für berufstätige Mütter, insbesondere für Alleinerziehende, so die OLA. Damit entstehe ein Anreiz, die Kinder später oder kürzer in die Kita gehen zu lassen. Folge sei eine wachsende Anzahl von Frauen in gering entlohnten Arbeitszeitmodellen.

Die OLA werde ihren Vorschlag für die kostenfreie Kita in der Kernzeit von bis zu sechs Stunden bei den Haushaltsberatungen erneut einbringen: „Konkrete kommunale Taten für mehr Gleichstellung helfen mehr als warme Worte zum Weltfrauentag.“

- ANZEIGE -