LED-Warnung "Unfall" der Polizei. Foto: Pascal Höfig
LED-Warnung "Unfall" der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Verkehrsunfall mit Verletzten: Überholvorgang geht schief

Gegen 16:45 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Polizei Mittelfranken ein Verkehrsunfall mit einigen beteiligten Fahrzeugen auf der Bundesstraße 13 zwischen Lehrberg und Ansbach mitgeteilt. Laut der ersten Mitteilung sollten mehrere Personen verletzt und eine Person eingeklemmt sein.
Aufgrund dieser Mitteilung wurden Streifen der Polizeiinspektion Ansbach zum Einsatzort entsandt. Auch wurden die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst verständigt.

Fahrzeugführer verlor die Kontrolle

Am Unfallort konnten insgesamt drei beteiligte Fahrzeuge festgestellt werden. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wurde ein mit vier Personen besetzter Dacia durch mehrere Fahrzeuge überholt. Das vierte überholende Fahrzeug musste aufgrund Gegenverkehrs das, mit wahrscheinlich überhöhter Geschwindigkeit durchgeführte, Überholmanöver vorzeitig beenden. Der 24-jährige Fahrzeugführer verlor hierbei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der von ihm geführte Sportwagen kam nach Kontakt mit einem Straßenleitpfosten auf der Fahrbahn zum Stehen. Zu einer Berührung mit dem überholten Fahrzeug kam es nicht.

Gefahrenbremsung führt zu Auffahrunfall

Der 31-jährige Pkw-Führer des Dacia musste nun, aufgrund des entstandenen Hindernisses, eine Gefahrenbremsung einleiten. Dies bemerkte der nachfolgende 22-jährige Fahrer eines BMWs zu spät und es kam zu einem Auffahrunfall.

Zwei Personen leicht verletzt

Die Bundesstraße 13 wurde für die Verkehrsunfallaufnahme und die Bergung der havarierten Fahrzeuge vorübergehend komplett gesperrt. Durch das Unfallgeschehen wurden zwei Insassen des Dacias leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung ins Klinikum Ansbach verbracht. Hier wurden Prellungen und ein gebrochenes Bein diagnostiziert. Die Meldung einer eingeklemmten Person stellte sich glücklicherweise als Fehlinformation heraus.

30.000€ Gesamtschaden

An den drei unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 30000 Euro. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.
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