Symbolbild Coronavirus. Foto: Jessica Hänse
Symbolbild Coronavirus. Foto: Jessica Hänse

Corona: Keine Ausgangssperre mehr für Stadt und Landkreis Ansbach

Bereits seit dem 16. Februar ist die nächtliche Ausgangssperre für das Gebiet der Stadt Ansbach aufgehoben, jetzt folgt auch der Landkreis. Ab Donnerstag, den 18. Februar 2021, wird die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Ansbach aufgehoben. Gemäß der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt die nächtliche Ausgangssperre nur noch in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 100 innerhalb der letzten sieben Tage überschritten wurde.

Im Landkreis Ansbach wurde der Wert zuletzt am Mittwoch, den 10. Februar 2021, überschritten. An den darauffolgenden sieben Tagen lagen die Werte laut Daten des Robert-Koch-Instituts durchgehend unter dem Wert von 100.

Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen gelten weiter

Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sind hiervon nicht tangiert und gelten auch während der Unterschreitung des Inzidenzwertes unverändert fort.

Es liegen zudem die Voraussetzungen der § 18 Abs. 1 Satz 5, § 19 Abs. 1 Satz 3 und § 20 Abs. 1 Satz 2 der 11. BayIfSMV vor (7-Tage-Inzidenz überschreitet nicht den Wert von 100), die am 22. Februar in Kraft treten.

Präsenzunterricht an Schulen

Deshalb kann ab 22. Februar in folgenden Schulen Präsenzunterricht stattfinden, soweit der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann:

  1. an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen,
  2. an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Förderzentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf,
  3. an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken und
  4. in den Abschlussklassen der übrigen Schulen nach Satz 1

Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden erfolgt Wechselunterricht.

Regelungen für Kitas

Für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ist der Betrieb ebenso ab 22.02.2021 unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. Die jeweiligen Träger haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.
  2. Die Betreuung erfolgt in festen Gruppen.

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind ab 22.02.2021 wieder in Präsenzform erlaubt, insofern der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann.

Was bei Inzidenz über 100?

Überschreitet der Inzidenzwert erneut den Wert 100, erfolgt eine erneute Bekanntmachung des Landratsamtes Ansbach und der Stadt Ansbach. Ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag findet nur noch Distanzunterricht statt (für Abiturientinnen und Abiturienten mit Abschlussprüfungen 2021 und Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen mit zeitnahen Abschlussprüfungen kann Wechselunterricht zulässig sein), sind die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geschlossen und Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in Präsenzform nicht mehr zulässig.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach. 
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