Logo Real - Einkaufsmarkt. Foto: Pascal Höfig
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Supermarktschließung in Ansbach: real-GmbH äußert sich

Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass die real-Filiale im Ansbacher Brücken-Center nun doch schließen wird, äußert sich auch das Unternehmen selbst zu den Gründen der Schließung. Laut Webseite von real muss der Supermarkt im Brücken-Center zum 30. September 2021 schließen, genauso die Filiale in Neustadt/Aisch.

Brücken-Center-Management sehr verwundert

Für die Filialen, die geschlossen werden, würde es keine wirtschaftliche Perspektive mehr geben und es hätte sich auch kein Interessent für die Standortübernahmen gefunden, berichtet die Lebensmittelzeitung. Über diese Aussagen war insbesondere das Management des Brücken-Centers recht verwundert, wie es in einer aktuellen Pressemitteilung erläuterte.

„Wir bedauern die Entscheidung der SB-Warenhauskette Real, den Real-SB-Markt im Brücken-Center Ansbach zum 30. September 2021 schließen zu wollen. Gleichzeitig sind wir auch verwundert, da sich Real erst Ende 2018 nach umfangreichen Markt- und Standortanalysen für ein langfristiges Engagement im Brücken-Center entschieden hat und mit einer Millioneninvestition das neue Markthallen-Konzept im Brücken-Center als einen der ersten Real-Standorte umgesetzt hat.“ Umso überraschender kam nun eben das Aus für den Supermarkt.

„Schließungen schwere Entscheidung“

Wie der BR berichtet, hat sich nun die real-GmbH zu den Schließungen in Mittelfranken geäußert und erklärt, dass trotz Bemühungen und Gespräche kein Unternehmen gefunden werden konnte, welches die beiden Filialen in Ansbach und Neustadt/Aisch übernehmen wolle. Die Schließungen seien eine schwere Entscheidung, die nicht ohne eingehende Prüfung aller Möglichkeiten getroffen wurde, so Vorstandschef Bojan Luncer dem BR gegenüber. Ein weiteres Betreiben sei aus wirtschaftlicher Sicht aufgrund der schweren wirtschaftlichen Lage und der hohen Verluste der letzten Jahre nicht möglich.

Von der Schließung seien in Ansbach 88 Mitarbeiter und in Neustadt/Aisch 63 betroffen, so der BR. Für die Betroffenen gelte nun ein zusammen mit dem Betriebsrat erarbeiteter Sozialplan heißt es.

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