Die Hochschule in Ansbach. Foto: Barbara Duna.
Die Hochschule in Ansbach. Foto: Barbara Duna.

HS Ansbach: Corona-Fall nach Präsenzprüfung

Seit Kurzem läuft an der Hochschule Ansbach die Prüfungsphase. Natürlich können die Prüfungen in der Corona-Zeit nicht unter normalen Bedingungen stattfinden. Somit wurde eine Präsenzprüfung am letzten Freitag in den Onoldia-Saal ausgelagert, so berichtet nordbayern.de. Jetzt wurde bekannt, dass eine Person, die an der Prüfung teilgenommen hatte, positiv auf Covid-19 getestet wurde, so nordbayern.de. Die Konsequenz: alle Prüflinge mussten sich umgehend in Quarantäne begeben.

98 Teilnehmer in Quarantäne

Auf Nachfrage erklärte die Hochschule, dass während der kompletten Klausur die vorgeschriebenen Abstände eingehalten worden seien und jeder Teilnehmer ausnahmslos eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen habe. Um auf Nummer Sicher zu gehen, hätten sich alle 98 Studierenden nach Bekanntwerden des Testergebnisses in Quarantäne begeben, so der Hochschul-Pressesprecher.

Warum Präsenzprüfungen in Corona-Zeit?

Doch warum werden in Corona-Zeiten überhaupt Klausuren vor Ort geschrieben? Die Hochschule Ansbach erklärt, dass es vor allem bei Kursen mit vielen Teilnehmern sehr schwierig sei, eine Online-Prüfung anzubieten, so nordbayern.de. Es wären immens viele Variationen einer Aufgabenstellung nötig und ein Schummeln könne nur schwer ausgeschlossen werden. Trotzdem werde so gut es geht versucht, die Anzahl der Präsenzprüfungen möglichst zu reduzieren und Alternativen anzubieten, heißt es.

Umfangreiches Hygienekonzept für Prüfungen

Auch hat die Hochschule ein umfangreiches Hygienekonzept speziell für die Prüfungen erstellt. Hier ist zum Beispiel festgelegt, dass in allen Gebäuden der Hochschule und den Prüfungsräumen Maskenpflicht besteht – auch während der Prüfungen. Das Tragen einer Maske mit Schutzniveau FFP2 wird empfohlen. Sollten Teilnehmer keine entsprechende Maske mit sich führen, wird die Prüfungsaufsicht eine geeignete Maske zur Verfügung stellen.

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