Faustschlag. Symbolbild: Pascal Höfig
Faustschlag. Symbolbild: Pascal Höfig

Gleich zwei Fälle: Gewalt gegen Polizeibeamte

Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Ansbacher Polizei in der Nähe des Parkhauses in der Feuerbachstraße drei Jugendliche wie zwei von ihnen sich Messer übergaben.

Mehrmals getroffen

Als sie sich als Polizeibeamte erkennbar machten versuchten die Jugendlichen zu flüchten. Hierbei warf ein 17-jähriger ein Messer weg, konnte jedoch festgehalten werden. Der Jugendliche schlug sofort und unvermittelt auf den 31-jährigen Polizeibeamten mit Fäusten ein. Dieser wurde mehrmals am Hinterkopf und im Brustbereich getroffen, ehe der Aggressor zu Boden gebracht und gefesselt werden konnte.

Schlagring und Butterflymesser

Der Beamte verspürte zwar Schmerzen, wurde jedoch nicht verletzt. Er war weiterhin dienstfähig. Bei einem der beiden anderen Jugendlichen konnte bei der anschließenden Durchsuchung ein Schlagring und ein Butterflymesser aufgefunden werden. Diese wurden dem 15-jährigen abgenommen. Die Jugendlichen wurden zur Dienststelle am Karlsplatz verbracht wo sie im Anschluss an ihre Eltern übergeben wurden. Neben dem tätlichen Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte wurden Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Weiterer Fall

Am Mittwoch gegen 20:00 Uhr flippte ein 38-jähriger Mann im Ansbacher Westen aus. Er verschaffte sich in ein Mehrfamilienhaus Zugang und wollte in die Wohnung seiner Ex-Frau eindringen in welcher sich ihr neuer Freund befand. Hierbei versuchte er die Tür einzuschlagen was nicht gelang. Allerdings ging ein Glaseinsatz zu Bruch. Durch diesen sprühte er ein Tierabwehrspray (Pfefferspray) und verletzte hierdurch den 36-jährigen Mann.

Aggressiv und unkooperativ

Auch gegenüber der eintreffenden Streife verhielt sich der 38-jährige aggressiv, unkooperativ, verweigerte die Herausgabe seiner Personalien. Durch die Anwendung von unmittelbaren Zwang im Form der körperlichen Gewalt wurde er zu Boden gebracht und fixiert. Einen Alkoholtest verweigerte er. Im Anschluss der Sachbearbeitung wurde er in eine Fachklinik verbracht.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.

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