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Finanzberater sind gefragter denn je! Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Arbeiten. Foto: Pascal Höfig

Finanzberater: Ein Job mit Perspektive

Trotz oder gerade wegen des digitalen Wandels sehnen sich viele Menschen nach Beratung, wenn es um ihre Finanzen geht. Denn den Überblick über die teils sehr komplexen Investitionsmöglichkeiten zu behalten, wird zunehmend schwieriger. Zumal mit den in Deutschland traditionell beliebten Sparformen wie dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto kaum noch Zinserträge erwirtschaftet werden. Auch die Altersvorsorge ist für viele Arbeitnehmer ein beratungsintensives Thema, da die Rente in Zukunft immer schmaler ausfällt. Finanzberater sind also gefragter denn je, um Menschen bei der Entscheidung zur Geldanlage zur Seite zu stehen und sie bei der Erfüllung ihrer Ziele und Wünsche zu unterstützen. Guten Finanzberatern geht es nicht darum, bestimmte Produkte zu verkaufen, sondern ganzheitlich zu beraten.

Kein einheitlicher Ausbildungsweg für Finanzberater

Um als Finanzberater arbeiten zu können, gibt es keinen vorgeschriebenen Ausbildungsweg. Einige haben Versicherungs- oder Bankkaufmann gelernt, andere ein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolviert. Noch wichtiger ist allerdings der Erwerb des nötigen Fachwissens für die Beratung: Finanzberater müssen nicht nur die Wirtschaftsentwicklung und den Kapitalmarkt analysieren können, beispielsweise in Bezug auf Kursänderungen an der Börse oder neue Kapitalanlagemöglichkeiten. Sie müssen auch die ganze Spanne von teils komplexen Finanzdienstleistungsprodukten von der Altersvorsorge über die Risikoabsicherung bis zur Geld- und Kapitalanlage kennen. Dieses Wissen können sich angehende Finanzberater beispielsweise über eine Weiterbildung zum Fachwirt für Finanzberatung aneignen oder über interne Aus- und Weiterbildungsprogramme der Arbeitgeber. Quereinstiege sind in dieser Branche keine Seltenheit.

Arbeitsmarkt trotz Corona stabil

Für Finanzberater ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt trotz der Folgen der Coronapandemie entspannt – oder auch gerade deswegen. Denn in Krisenzeiten machen sich die Menschen zunehmend Gedanken darüber, wie sie ihre Altersvorsorge gestalten wollen und ihr Erspartes sinnvoll anlegen können.

Finanzdienstleister wie tecis suchen ständig ausgebildete Kundenberater und auch Trainees, die in der Branche Karriere machen wollen. Die Aufstiegschancen sind groß, wie aus dem WirtschaftsWoche-Fragebogen mit tecis-Chef Sönke Mißfeldt hervorgeht. Aber auch andere Finanzdienstleister wie die Best Place Finanz GmbH oder die OVB Vermögensberatung AG sind immer auf der Suche nach motiviertem und talentiertem Personal. Natürlich kommen auch Wirtschaftsberatungen, Bausparkassen, Versicherungsmakler oder Kreditinstitute als Arbeitgeber infrage. Einige Finanzberater arbeiten zudem auf selbstständiger Basis.

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Gutes Gehalt, abwechslungsreicher Job

Neben der hohen Nachfrage machen noch weitere Aspekte den Job attraktiv. So verdienen Finanzberater laut Stepstone im Durchschnitt 53.000 Euro brutto im Jahr, Führungskräfte deutlich mehr. Auch lässt sich das Einkommen mit Zusatzqualifikationen wie Finanz- oder Steuerrecht aufwerten. Zudem ist der Arbeitsalltag abwechslungsreich: Jeder Kunde hat andere Bedürfnisse, für die es individuelle Lösungen gibt. Von einer klassischen Altersvorsorge über Anlagen für risikofreudige Kunden bis hin zu Beratungen für Gewerbetreibende – kein Gespräch gleicht dem anderen. In späteren Karrierestufen können Finanzberater zudem die Aufgabe übernehmen, Niederlassungen selbstständig zu leiten.

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