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Die Initiatorin Laura Preger. Foto: Laura Preger
Die Initiatorin Laura Preger. Foto: Laura Preger

#laufendwärmeschenken: Ansbacherin sammelt Spenden für Obdachlose

Laura Preger aus Ansbach ist eine waschechte Powerfrau: Mit ihren 36 Jahren ist sie Mama von vier Kindern und berufstätig. Als Ausgleich zu ihrem Alltag begann sie mit dem Laufen, das sich für sie schon nach kurzer Zeit zu einer wahren Passion entwickelte. Heute ist sie eine der Gründerin von „The Running Moms“, einer Lauf-Community von und für Mütter, die seit einem Jahr immer wieder für den guten Zweck laufen und den Erlös spenden. Nun hat Laura eine eigene Lauf-Aktion ins Leben gerufen, um für Obdachlose in Ansbach Geld zu sammeln.

The Running Moms

Für Laura wurde das Laufen zu mehr als einem Hobby. Mittlerweile hat sie mehrere Marathons absolviert und hat sich als nächstes großes Laufziel einen 100 km-Lauf vorgenommen, auch ein Triathlon steht noch auf ihrer Liste. Ihre Läufe und Erfahrungen teilte sie gerne auf ihrem Instagram-Kanal @mamilovestorun, wodurch sie schnell Gleichgesinnte fand. Die Mütter schlossen sich zusammen und so entstand die Lauf-Community the Running Moms. Auf ihrer Internetseite informieren die Läuferinnen regelmäßig über neue Aktionen, die Spendenempfänger und teilen Playlists zum Laufen und heißen neue Mitglieder herzlich willkommen.

#laufendwärmeschenken

Die neue Spendenaktion initiierte Laura allerdings ohne die anderen Mütter. Während ihrer Läufe in den vergangenen Monaten, in denen die Temperaturen immer weiter sanken, lies sie der Gedanke an Obdachlose nicht mehr los, vor allem durch eine Person, die sie bei jedem ihrer Läufe antraf.

Aus diesem Grund rief sie Anfang Dezember die Aktion #laufendwärmeschenken ins Leben. Dabei sollen die im Dezember gelaufene Kilometern von ihr oder anderen Läufern, zu Geld gemacht werden. Jeden Abend postet sie ihren aktuellen Kilometerstand, damit sich die Spender von der Richtigkeit und der Anzahl selbst überzeugen können. Jeder Spender kann dabei selbst entscheiden, wie viel er beitragen möchten: Egal ob zehn Cent, einen Euro oder zwei Euro pro Kilometer. Jeder Cent tut Gutes! Manche haben sich schon ein Beispiel an Laura genommen und Spenden die eigenen Kilometer, die sie im Dezember ablaufen.

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Trotz der aktuellen Situation ist es ihr eine Herzensangelegenheit, Geld für Menschen ohne Zuhause zu sammeln: „Jeder von uns hat gerade sein Corona-Päckchen zu tragen, ist nörgelig weil er gerade nicht das tun kann, zu was er vielleicht Lust hat. Doch wie klein sind doch unsere Probleme, verglichen mit denen der Menschen, die da draußen leben müssen.“

 

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Engel für Ansbach

Doch an welche Organisation gehen die Geldspenden? Nachdem Laura entschlossen von ihrer Idee war, informierte sie sich bei Freunden und stieß dadurch auf Sammy West und seine Wohnwägen für Obdachlose. Dieser setzt sich schon seit langem für Obdachlose ein, so wurde schon einen Teil des Erlöses seines letzten Albums Obdachlosen und bedürftigen Menschen zugute. Laura erzählt uns über Sammy: „Ihm liegen die Vergessenen, die Abgeschriebenen unserer Gesellschaft ganz besonders am Herzen.“ Aus diesem Grund gründet er vor kurzem den Verein „Engel für Ansbach“. Die gesammelte Summe von Lauras Kilometern soll Ende Dezember seinem Verein gespendet werden. Die Spenden werden für Wohnwägen, Stellplätze, Heizmaterial, Toiletten und vieles mehr dringend benötigt.

Engagiert sich seit Jahren für Obdachlose, Sammy West. Foto: Laura Preger

Engagiert sich seit Jahren für Obdachlose, Sammy West.
Foto: Laura Preger

Teilnahme an der Aktion

Wer Lauras Aktion unterstützen möchte, kann sich über den täglichen Kilometerstand auf ihrem Instagram-Kanal informieren und das Spendengeld an das Payapal-Konto in ihrer Profilbio spenden. Bis jetzt kamen bereits 1.630,00 € Spendengelder zusammen.

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