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Klassenzimmer in der Schule. Symbolbild: Pascal Höfig
Klassenzimmer in der Schule. Symbolbild: Pascal Höfig

Stadt schafft CO2-Ampeln für Klassenzimmer an

In den vergangenen Wochen hat sich die Ansbacher Stadtverwaltung aus Anlass der aktuellen Situation mit dem richtigen Lüften von Klassenzimmern intensiv auseinandergesetzt. Im Sinne des Infektionsschutzes sollen Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.

CO2-Ampeln für Klassenzimmer

Dies war auch Gegenstand der Beratungen im vergangenen Bauausschuss. Der Ausschuss schloss sich mit überwiegender Mehrheit der Empfehlung der Verwaltung an, nicht im Vertrauen auf eine falsche Sicherheit eine Vielzahl an Luftreinigern zu bestellen. „Zur Kontrolle des ausreichenden Lüftens schaffen wir aber für alle Klassenräume CO2-Ampeln an“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Deffner. Die Anforderung der Schulen nach Luftreinigern werden gezielt für bestimmte Räume und durch die Beschaffung leistungsfähiger Geräte erfüllt.

Einzelne Räume bekommen Luftfiltergeräte

Für einzelne Klassenzimmer bzw. Fachräume, in denen weder Quer-, noch ausreichende Stoßlüftung möglich ist, sollen geeignete Luftfiltergeräte angeschafft werden. Damit folgt die Stadt Ansbach der Empfehlung des Bayerischen Kultusministers Michael Piazolo sowie einer Expertenkommission des Umweltbundesamtes und setzt technische Geräte dort ein, wo das natürliche Lüften nicht oder nur unzureichend möglich ist. Letzte weist darauf hin, dass die Geräte das aktive Lüften nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen können.

Klassenraum-Situationen werden getestet

Die Anzahl der benötigten Geräte bewegt sich im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Geräte, welche eine Lieferzeit von etwa acht Wochen haben, werden voraussichtlich im Januar eintreffen. „In der Zwischenzeit lassen wir verschiedene ‚typische‘ Klassenraum-Situationen von einem Fachbüro untersuchen, damit wir unser Handeln evaluieren und ggf. nachsteuern können“, ergänzt Dr. Frank Simons, Leiter des Hochbau- und Bauordnungsamts.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Ansbach.
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