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In Ansbach gibt es mehrere Möglichkeiten, um ein "unsichtbarer Held" zu werden. Grafik: Selina Dietrich
In Ansbach gibt es mehrere Möglichkeiten, um ein "unsichtbarer Held" zu werden. Grafik: Selina Dietrich

Unsichtbarer Held: Wie man in der Corona-Zeit helfen kann

Jetzt heißt es: Zusammenhalten! Die Corona-Zahlen sind rasant angestiegen und die Pandemie breitet sich weiter aus. Manche Menschen leiden dadurch an erheblichen Geldeinbußen durch Kurzarbeit oder Streichungen von Arbeitsplätzen. Aber man kann helfen! Nicht nur die offensichtlichen Helfer, wie Pflegekräfte oder Ärzte, zählen, sondern gerade bei selbstverständlich angesehenen Vereinen oder Ehrenämtern wird Hilfe benötigt. Ein „unsichtbarer Held“ kann jeder werden und dafür haben wir hier Anlaufstellen und Ideen für Ansbach und Umgebung zusammengestellt.

Kleider spenden

Ganz wichtig ist gerade jetzt in den kalten Monaten eine schöne warme Kleidung. Klamotten, die man selbst nicht mehr braucht oder nicht mehr gefallen können an Andere weitergegeben werden, bevor sie im Müll landen. Von Jacke bis Mütze kann alles gespendet werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke nicht kaputt oder dreckig sind. Das Kleiderlager der Caritas Ansbach am Bahnhofsplatz 11 gibt Secondhand-Kleidung und Haushaltswäsche an Bedürftige aus dem Einzugsgebiet des Cariatsverbandes Ansbach weiter. Hier sind gut erhaltende Kleidungsstücke bestens aufgehoben. Montags zwischen 9 und 11 Uhr werden hier Kleiderspenden dankend angenommen.

Kleidung. Symbolbild: Pascal Höfig

Kleidung. Symbolbild: Pascal Höfig

Das Bayerische Rote Kreuz hat an vielen Standorten in und um Ansbach Altkleidercontainer positioniert, die darauf warten, mit Säcken voller Kleidung gefüllt zu werden. Diese findet man an folgenden Standorten:

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  • Ansbach: Crailsheimstraße, Louis-Schmetzer-Straße, Stahlstraße, Triesdorfer Straße, Waldheimweg, Bernhardswinden 130, Bäckergründlein, Laurentiusstraße, Am Anger, Meinhardswindener Straße (Am Hochhaus), Meinhardswindener Straße (Parkplatz bei Bushaltestelle), Henry-Dunant-Straße 10, Badstraße, Karpfenstraße, Güllstraße, Jüdstraße (Am Weinbergplateau), Weinbergplateau, Rummelsberger Straße, Distlerweg, Wiesenweg, Kaltengreuth, Albert-Schweizer-Straße, Am Ring, Virchowstraße, Hauptstraße, Martin-Luther-Platz 44 (Rot-Kreuz-Laden)
  • Feuchtwangen: Walkmühlweg (Mooswiese)

Blut spenden

Leben retten! Jeder trägt es in seinem Körper, doch bei manchen reicht das leider nicht aus. Das Spenderblut ist für viele überlebenswichtig und gerade in der Corona-Zeit sind die Krankenhäuser auf das „flüssige Gold“ angewiesen. Um Blut spenden zu können muss man zwischen 18 und 73 Jahren alt und natürlich gesund sein. Auch das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens und die Untersuchung durch einen Arzt vor Ort sind Voraussetzungen. Wichtig: man muss mindestens 50 Kilogramm wiegen und vorher genug essen und trinken, um so den eigenen Blutverlust besser zu verarbeiten. Hier sind die nächsten Termine für eine Blutspende in Ansbach aufgelistet:

Die nächste Termine zum Blutspenden. Grafik: Selina Dietrich

Die nächste Termine zum Blutspenden. Grafik: Selina Dietrich

Lebensmittel spenden

Grundnahrungsmittel sind für jeden Menschen eine Voraussetzung zum Überleben. Manche können sich es leider nicht leisten, jede Woche einen Großeinkauf im Supermarkt zu machen. Deshalb holen sich viele ihre Lebensmittel bei der Ansbacher Tafel. Die müssen natürlich das Essen auch irgendwo herbekommen und da kommt man selbst in Spiel. Lebensmittel, die man nicht isst oder die man im Überfluss zu Hause hat kann man gerne bei der Tafel in der Karolinenstraße 29 in Ansbach abgeben, um den Helfern und Kunden der Tafel das Leben ein bisschen zu erleichtern.

Masken nähen

Ein Alltag ohne Maske ist mittlerweile undenkbar! Wir brauchen sie überall: beim Einkaufen, auf der Arbeit oder im Bus. Mit selbstgenähten Masken kann man sich zum einen Unikate machen und zum anderen auch noch Etwas für die Umwelt tun. Denn die Stoffmasken sind wiederverwendbar und können ganz leicht gewaschen werden. Um sich selbst eine Maske zu nähen, benötigt man eine Nähmaschine, einen angenehmen Stoff, elastische Gummibänder und einen kleinen Draht. Im Internet wimmelt es nur so von Anleitungen. Wer nicht nur sich selbst Masken nähen, sondern auch anderen Menschen ein Einzelstück schenken will, der kann natürlich auch Masken spenden oder an Andere verschenken.

Mund-Nasen-Schutz aus Stoff. Symbolfoto: Darja Schano

Mund-Nasen-Schutz aus Stoff. Symbolfoto: Darja Schano

Für Andere einkaufen

Quarantäne, Risikogruppe, körperlich eingeschränkt – es gibt viele Gründe, warum eine Person nicht einkaufen gehen kann. Aber auch dafür gibt es eine Lösung! Andere tun es! Um Menschen in Not zu helfen, kann man den Wocheneinkauf der Nachbarn oder der Familie nebenan übernehmen. Um sich selbst nicht zu gefährden, sollte der Einkauf ohne Kontakt übergeben werden. Am besten stellt man den Einkauf vor der Tür ab und hält den Mindestabstand von 1,5 Metern in jedem Fall ein.

Wie liefert man Dinge bei Bedürftigen ab?

Symbolbild Einkaufswagen; Foto: Pascal Höfig

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