Die Entstehung eines Graffitis beim Videodreh. Foto: Marco Holzinger
Die Entstehung eines Graffitis beim Videodreh. Foto: Marco Holzinger

Ansbacher motivieren: ein besonderes Video in Corona-Zeiten

Schon im Mai berichteten wir über den Ansbacher Künstler Marco Holzinger aka ERAS, der damals ein 3D-Graffiti-Kunstwerk an einen bekannten deutschen Rapper für den guten Zweck verkaufte. Nun hat er etwas neues auf die Beine gestellt. Zusammen mit Tim Westerhausen, dem Geschäftsführer einer Ansbacher Werbeagentur, entwickelte sich die Idee ein Video auf die Beine zustellen, das moderne Kunst und traditionelles Handwerk zusammenbringt.

Idee hinter der Aktion

Tim und Marco wollten mit dem Video den Corona geschädigten Unternehmen aus der Region eine kleine Möglichkeit bieten, sich auf eine neue Weise zu präsentieren. Zeigen, was die Graffiti-Artists und Unternehmer aus Ansbach zu bieten haben. Durch das bestehende Netzwerk der beiden Unternehmer konnte eine turbulente und bunte Mischung aus Akteuren zusammengestellt werden, unter denen sich letztendlich auch Künstler aus den Bereichen Sport und Artistik befanden.

Umsetzung und Einzigartigkeit

Für den Ort der Videoaufnahmen wurde eine neutrale Kulisse gewählt: ein Bauernhof. Der alte und bewohnte Bauernhof liegt in Ansbach-Eyb. Er ist der perfekte Ort für das Video, da keiner der Akteure sich in seinem gewohnten Wirkungsumfeld befindet und somit einzig und allein das zeigen kann, was er zu bieten hat – sich und seine Arbeit.

Besonders an der ganzen Idee ist vor allem die Varietät der verschiedenen Akteure. Zwar kommen alle aus anderen Branchen, doch eins haben sie alle gemein: die Leidenschaft für ihren Beruf. Ein Nebeneinander von verschiedenen Strukturen und Menschen machen einen Ort doch erst lebenswert, interessant und einzigartig. Das zeigt sich in dem Video besonders für Ansbach. Alle Akteure stammen entweder direkt aus dem Bekanntenkreis oder der Region. Doch nur weil das Video lokal ist, bedeutet es nicht, dass die Initiatoren so ein Projekt nicht auch mal überregional umsetzen möchten.

Die verschiedenen Akteure zeigen beim Videodreh was sie können. Foto: Marco Holzinger

Die verschiedenen Akteure zeigen beim Videodreh was sie können. Foto: Marco Holzinger

Die verschiedenen Akteure zeigen beim Videodreh was sie können. Foto: Marco Holzinger

„A bissl wie a Zirkus“

Das Ergebnis der Aufnahmen kann sich sehen lassen. Das fertige Video trägt den Titel „A bissl wie a Zirkus“ – ein wenig ungewöhnlich mag sich der Eine oder Andere nun denken, für ein Support-Video in Corona-Zeiten. Als bei der Suche nach den Akteuren auch Künstler aus dem Sport- und Artistik-Bereich hinzukamen, stellte sich bei den Initiatoren schnell ein Zirkusfeeling ein. Als dann tatsächlich ein Jongleur hinzukam, fiel irgendwann der Satz „Des is jetzt scho langsam a bissl wie a Zirkus“ und schon war der Videotitel geboren.

 

Neben dem Aspekt der Aufmerksamkeit für die Teilnehmer des Videos, soll es vor allem andere Unternehmen oder Privatpersonen, die es aktuell schwer haben, unterhalten und motivieren. Die Aufnahmen selbst haben bereits den Teilnehmenden einen unbeschwerten Tag in der aktuell schwierigen Situation beschert und einen kleinen Lichtblick gegeben.

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