Die Innenstadt in Ansbach. Foto: Ansbach Plus
Die Innenstadt in Ansbach. Foto: Ansbach Plus

Stadtrat gibt den Weg für Landesausstellung 2022 frei

Der Ansbacher Stadtrat hat in der Sitzung vom 29. September 2020 die Weichen für die Landesausstellung im Jahr 2022 in Ansbach gestellt. Einstimmig wurde der Kostenplan der Stadtverwaltung zur Durchführung der Veranstaltungsreihe des Hauses der Bayerischen Geschichte genehmigt und damit eine entscheidende Voraussetzung zur ausstehenden Vertragsunterzeichnung erfüllt.

Zeitraum, Thema und Kosten

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Stadtrats. Die bayerische Landesausstellung ist eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe von überregionaler Bedeutung und hoher Anziehungskraft“, betonte nach dem Votum Oberbürgermeister Thomas Deffner. „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und der Bayerischen Schlösserverwaltung ein ansprechendes Gesamtpaket schnüren können und für Besucherinnen und Besucher aus ganz Bayern ein attraktives Ausflugsziel im Jahr 2022 bieten können“, so das Stadtoberhaupt weiter. Nach derzeitigen Planungen wird die Landesausstellung in der Zeit von Mai bis November 2022 unter dem Titel „Typisch Franken“ in der Ansbacher Orangerie zu sehen sein. Der monetäre Aufwand für die Stadt Ansbach wird durch die Verwaltung auf circa 1,5 Millionen Euro beziffert.

Die Idee dahinter

Die Ausstellungen des Hauses der Bayerischen Geschichte werden in jedem Jahr an einem anderen bayerischen Ort mit immer neuen thematischen Ausrichtungen präsentiert. Die Macher verfolgen dabei das Ziel, Menschen für bayerische Geschichte und historische Zusammenhänge zu begeistern sowie ein gegenseitiges Verständnis zwischen Generationen und Kulturen zu erzeugen. Begleitet werden die Ausstellungen durch Projekte, Publikationen und digitale Medienangebote. Besucht werden die Ausstellungen regelmäßig von mehr als 100.000 Menschen.

Zusätzliche Veranstaltungen geplant

„Natürlich wollen auch wir dieses Ereignis mit einem Rahmenprogramm begleiten und möglichst viele Synergieeffekte zwischen der Ausstellung und der Innenstadt erzeugen“, zeigte sich auch die Leiterin des Geschäftsbereichs Oberbürgermeister, Kultur, Tourismus, Marketing Nadja Wilhelm erfreut über die Weichenstellung des Stadtrats. Vorstellbar sei passend zum Motto ein kleiner „Tag der Franken“ in Ansbach oder auch eine offene Bühne in der Innenstadt, auf welcher ein begleitendes Kulturprogramm angeboten werden könnte. Nächster Schritt sei jedoch zunächst die Vertragsunterzeichnung mit dem Freistaat Bayern und allen weiteren Beteiligten, so Wilhelm.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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