LED-Warnung "Unfall" der Polizei. Foto: Pascal Höfig
LED-Warnung "Unfall" der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Nicht-angepasste Geschwindigkeit: Zwei Verletzte und 45.000 Euro Sachschaden

Starke Regenfälle am Donnerstagabend und nicht-angepasste Geschwindigkeit sorgten im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei Ansbach für zwei Verkehrsunfälle innerhalb kurzer Zeit. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 45.000 Euro, schätzen die Ordnungshüter.

Ins Schleudern geraten

Eine 18-Jährige aus dem Raum Fulda befuhr gegen 21:20 Uhr die Bundesautobahn A 7 in Fahrtrichtung Würzburg. Bei starkem Regen geriet sie aufgrund Aquaplanings zwischen den Anschlussstellen „Dinkelsbühl / Fichtenau“ und „Feuchtwangen – West“ mit ihrem Pkw ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Von dort wurde das Fahrzeug durch die Wucht des Aufpralls wieder zurück auf die Fahrbahn und letztlich auf den Pannenstreifen geschleudert. Dabei touchierte es dann noch ein vorbeifahrendes Auto, das ein gleichaltriger Fahrer aus dem benachbarten Baden-Württemberg steuerte. Die beiden Unfallbeteiligten blieben dank der angelegten Sicherheitsgurte unverletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen sowie an der Leitplanke dürfte sich nach Schätzung der Polizei auf insgesamt rund 14.000 Euro belaufen. Beide Unfallwracks mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.

Unfall mit mehrern Fahrzeugen

Gegen 21:40 Uhr kam es auf der Bundesautobahn A 6, zwischen der Tank- und Rastanlage „Frankenhöhe Süd“ und der Anschlussstelle „Aurach“ in Fahrtrichtung Nürnberg, zu einer Karambolage mit vier beteiligten Fahrzeugen. Ein 39-jähriger Schweizer hatte bei regennasser Fahrbahn aufgrund Aquaplaning die Herrschaft über sein Auto verloren und geriet ins Schleudern.

Er prallte damit in der Folge einem vorausfahrenden Pkw, den ein 58-Jähriger aus Brandenburg steuerte, ins Heck. Dadurch geriet auch dieses Fahrzeug außer Kontrolle und nach rechts auf den Pannenstreifen. Ein hinter ihm fahrender 32-jähriger Pkw-Fahrer aus Polen versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, konnte aber eine Kollision mit dem havarierten Fahrzeug nicht mehr vermeiden. Schlussendlich krachte dann noch ein 34-jähriger aus Sachsen mit seinem Auto in die Unfallstelle. Bei diesem Unfall wurde der 58-jährige sowie sein 77-jähriger Beifahrer trotz der angelegten Sicherheitsgurte verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle wurden sie in das Klinikum Ansbach angeliefert. Sie konnten das Krankenhaus zwischenzeitlich aber bereits wieder verlassen. Die übrigen Fahrzeuginsassen blieben dank angelegter Sicherheitsgurte unverletzt.

31.000€ Sachschaden

Der Sachschaden wird von der Polizei mit insgesamt rund 31.000 Euro beziffert. An die Unfallstelle waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Schnelldorf und Weinberg gerufen worden da unklar war, ob Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sind. Drei der vier Unfallfahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergung gab es für kurze Zeit eine Vollsperrung der Autobahn, eine weitere Stunde lang konnte dieser Bereich nur über eine Fahrspur passiert werden. Der Unfallverursacher, gegen den ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden ist, musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen mittleren dreistelligen Betrag als Sicherheit hinterlegen, da er im Bundesgebiet keinen festen Wohnsitz hat.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.

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