Der Wohnanhänger ragte viel zu weit heraus und war unzureichend gesichert. Foto: Polizei
Der Wohnanhänger ragte viel zu weit heraus und war unzureichend gesichert. Foto: Polizei

Unzureichend gesichert: Begriff „Wohnmobil“ falsch interpretiert

In völlig neue Dimensionen tauchte eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizei Ansbach am Mittwochmittag, gegen 12:45 Uhr, und traute ihren Augen nicht. Auf der Bundesautobahn A 6, zwischen den Anschlussstellen „Herrieden“ und Ansbach“ in Fahrtrichtung Nürnberg, tauchte vor ihnen ein „etwas anderes“ Wohnmobil auf, als es die Beamten üblicherweise gewöhnt sind. Vor ihnen fuhr ein Klein-Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal dreieinhalb Tonnen. Und auf der Ladefläche stand ein Wohnwagenanhänger.

Nicht ausreichend gesichert

Der Fahrer des Lkw, ein 30-jähriger Pole, wollte den Anhänger auf diese Art und Weise von Frankreich nach Polen transportieren. Die Ordnungshüter waren damit allerdings nicht einverstanden. Die Ladung ragte zum einen viel zu weit über das Fahrzeugheck hinaus, zum anderen war sie völlig unzureichend gesichert. Nicht auszudenken was passieren hätte können, wenn der Wagen auf die Fahrbahn gefallen wäre.

Bußgeldverfahren

Die Weiterfahrt wurde vorübergehend unterbunden, bis der Wohnwagen auf ein geeignetes Transportfahrzeug umgeladen worden ist. Darüber hinaus wurde gegen den Osteuropäer ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Weil er im Bundesgebiet keinen festen Wohnsitz hat, musste er einen mittleren dreistelligen Betrag als Sicherheit hinterlegen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.

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