Symbolbild Stau auf der Autobahn. Foto: Pascal Höfig.
Symbolbild Stau auf der Autobahn. Foto: Pascal Höfig.

Auffahrunfall auf A6: Ein Verletzter und 60.000 Euro Sachschaden

Aufgrund eines vorausgegangenen Unfalls kam es am Dienstagabend, gegen 18:00 Uhr, auf der Bundesautobahn A 6 bei Feuchtwangen zu einem Folgeunfall, an dem vier Sattelzüge beteiligt waren. Es hatte sich ein Stau gebildet und auf der rechten der Fahrspur standen kurz nach der Anschlussstelle „Feuchtwanger – Nord“ die Lkw. Ein 59-jähriger Rumäne hielt zu geringen Sicherheitsabstand, erkannte deshalb die Situation zu spät und fuhr dort mit seinem Fahrzeug auf das Stauende auf.

Unfallverursacher verletzt

Der stehende Sattelzug wurde durch die Wucht des Aufpralls auf zwei weitere geschoben. Der Unfallverursacher wurde beim Zusammenstoß verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle ins Klinikum Ansbach eingeliefert werden. Dort konnte er aber nach ambulanter Behandlung noch am späteren Abend wieder entlassen werden. Die drei anderen Fahrer im Alter zwischen 32 und 49 Jahren aus Polen und der Tschechischen Republik blieben wie durch ein Wunder verletzt.

60.000 € Sachschaden

An der Unfallstelle waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Schnelldorf und Wörnitz im Einsatz. Die havarierten Trucks mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Sachschaden wird von der Polizei mit insgesamt mindestens rund 60.000 Euro beziffert. Während der Unfallaufnahme mussten beide Fahrspuren komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Pannenstreifen am Einsatzort vorbeigeleitet. Für die Dauer von etwa eineinhalb Stunden kam es auf der viel befahrenen Fernstraße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.

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