See im Sommer. Symbolfoto: Pascal Höfig
See im Sommer. Symbolfoto: Pascal Höfig

Sommerliche Freizeittipps für Groß und Klein

Schon über drei Wochen sind seit Ferienbeginn vergangen, aber ohne Unternehmungen kann sich die Zeit zu Hause ziehen wie Kaugummi. Du hast bereits alle Freizeitpläne abgehakt und alle Ausflüge unternommen? Dann haben wir hier noch ein paar weitere Tipps für Dich, wie Du die entspannte Ferienzeit auch in Ansbach und Umgebung aufregend gestalten kannst. Ferien und Langeweile, das passt einfach nicht zusammen!

Familienausflug Erlebnispfad Petersberg

Die Corona-Pandemie hat die Hingabe zur Natur wieder aufblühen lassen – plötzlich war man froh über jede Möglichkeit außerhalb der eigenen vier Wände, die aber trotzdem Virenfreiheit versprach. Damit gewinnt auch ein Erlebnispfad wie der Petersberg bei Marktbergel eine halbe Autostunde von Ansbach entfernt an Attraktivität. Auf 3,5 Kilometern Länge gibt es an verschiedenen Stationen spannende Infos zu seltenen Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig bietet die Anhöhe mit ihren 504 Metern einen tollen Blick in die Landschaft des Oberen Alschtals am Rande der Frankenhöhe. Der Eintritt ist frei. Naturfreunde und Landschaftsliebhaber kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten – und vielleicht braucht es ja noch ein tolles Motiv fürs neue Familienfoto?

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Naturpark Frankenhöhe: Region erleben

Der Naturpark Frankenhöhe versteht sich als Schutzgebiet für Landschaft und Natur in Verbindung mit den Bedürfnissen von Erholungssuchenden und als Netzwerker der regionalen Partner. So soll die Grundlage für nachhaltigen Tourismus geschaffen werden. Der Naturpark Frankenhöhe liegt zwischen dem Ballungsraum Nürnberg-Fürth und Ansbach, zum Westen hin wird er vom Bundesland Baden-Württemberg begrenzt. Über eine App erhält man einen Audio Guide mit spannenden Hintergrundinfos direkt aufs Handy und kann seine „Lauschtour“ selbstständig planen.

Radtouren in und um Ansbach

In Sachen Ausflugszielen hält der Naturpark einige Geheimtipps bereit. Da wäre beispielsweise die sogenannte „Graue Lagune“ im Gipsbruch Endsee (Gem. Steinsfeld) oder bei Unteroestheim (Gem. Diebach) das „bodenlose Loch“, eines der schönsten Geotope Bayerns. Der Radweg „Alte Bahnlinie“ westlich von Ansbach führt von Dombühl über Diebach bis nach Rothenburg. Der Zenntalradweg, im Osten von Ansbach gelegen, startet in Marktbergel und erstreckt sich über Obernzenn bis nach Flexdorf im Fürther Norden (für weitere Stationen siehe hier).

Auspowern beim Klettern & Bouldern

Der Kletterwald in Rothenburg verfügt mit 150 Kletterelementen über viele Auswahlmöglichkeiten für Groß und Klein. Bereits ab fünf Jahren können sich die Ersten bereits im Klettern üben. Aufgrund der gegenwärtigen Lage herrschen natürliche besondere Bedingungen: Die Besucherzahl ist streng reguliert und der Einlass nur mit vorheriger Buchung möglich. Eigene Kletterhandschuhe sind ebenso notwendig wie eine Mund-Nasen-Bedeckung: Geklettert werden darf zwar ohne Maske, allerdings ist nur eine Person je Plattform erlaubt. Der Kiosk ist noch geschlossen, Verpflegung muss also selbst mitgebracht werden. Außerdem sind keine Zuschauer erlaubt – hier müssen also alle ran ans Klettern!

Wer schon mal in Rothenburg ist und von der Kraxelei noch nicht genug hat, sollte sich auf keinen Fall die mittelalterliche (äußere) Stadtmauer entgehen lassen, deren Wehrgänge auf dem Rothenburger Turmweg zum Großteil noch begehbar sind (2,5 Kilometer) und die um die Rothenburger Altstadt verläuft.

Blick auf Rothenburg ob der Tauber mit Stadtmauer. Foto: Katharina Kraus

Blick auf Rothenburg ob der Tauber mit Stadtmauer. Foto: Katharina Kraus

Als Alternative zum klassischen Klettergarten bietet sich die Boulder-Halle in Burgoberbach an: Eine Corona-Ampel auf der Homepage gibt stets die aktuelle Auslastung und die verfügbaren Plätze an (Einlassstopp ab 60 Personen). Es gilt ein Betreuungsschlüssel von 1:2 für Familien mit Kindern bis zu 14 Jahren. Die Duschen vor Ort können genutzt werden, Händewaschen vor und nach dem Bouldern ist Pflicht. Außerdem wird empfohlen, warme Kleidung gegen Verkühlung mitzunehmen, da konstant gelüftet wird, um einen regelmäßigen Luftaustausch zu gewährleisten.

Kühles Nass: Obernzenner See

Der Obernzenner See liegt auf dem Weg des Zenntalradwegs und bietet in freier Natur eine schöne Abwechslung zum Aquella-Schwimmbad ins Ansbach. Dieses hat zwar seinen Freibad-Bereich wieder geöffnet, darf allerdings nur 500 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig einlassen. Warum also nicht die 24 Kilometer auf sich nehmen und mit dem Auto (halbe Stunde) oder Fahrrad (1,5 Stunden) ins Grüne rausfahren? Um den See können sich gut und gerne einige Hundert Badegäste mit ausreichend Abstand niederlassen. Für Verpflegung sorgt am Wochenende ab Freitag, 15 Uhr, das Bistro „Kleine Seehexe“.

Weitere Badeseen in der Region findest du hier

Tagesausflug nach Nürnberg mit 3D-Minigolf

Falls das Wetter doch mal etwas schlechter sein sollte, empfehlen wir euch noch einen Ausflug nach Nürnberg. Die Hauptstadt des Regierungsbezirkes Mittelfranken hat natürlich einiges zu bieten, auch Indoor-Aktivitäten: Vom SeaLife über das Erlebnisschwimmbad Palm Beach bis hin zu Schwarzlicht Minigolf ist für jeden etwas dabei. Beim Minigolfen in der Schwarzlichtfabrik verwandeln sich die Minigolf-Bahnen mit Hilfe einer 3D-Brille in eine dreidimensionale Fantasiewelt. Spaß garantiert für Groß und Klein! Für Kinder ab neun Jahren gibt es eigene Kinderschläger.

Die Auswahl der hier vorgestellten Locations wurde von Mitgliedern unserer Redaktion frei getroffen. Es wurden weder Gelder noch Dienstleistungen ausgetauscht und auch die Reihenfolge der Vorstellung ist vollkommen zufällig gewählt.

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