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Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig
Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig

Kripo warnt: Betrugsmasche durch falschen Microsoft-Support

In den letzten Wochen häufen sich Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter. Die Kriminalpolizei Ansbach warnt davor, fremden Personen am Telefon Zugang zum eigenen Computer zu gewähren.

Immer gleiche Masche

Die Masche der Betrüger ist dabei immer gleich: Sie geben sich telefonisch als Microsoft-Mitarbeiter aus und bringen ihre Opfer meist unter einem Vorwand dazu, ihnen mittels einer Software Fernzugriff auf ihren Rechner zu ermöglichen. Anschließend wird durch die Täter diverse, meist kostenfreie Software installiert. Abschließend fordern sie Kreditkarten- bzw. Zugangsdaten für den Onlinebanking-Zugang der Betroffenen. Mit den gewonnenen Zahlungsdaten überweisen die Betrüger dann oft hohe Geldbeträge auf ein fremdes Konto. Mit dieser Vorgehensweise erbeuteten die Täter zuletzt am gestrigen Mittwoch (19.08.2020) mehrere tausend Euro vom Konto eines Mannes aus Bad Windsheim.

Warnung der Kripo

Das Fachkommissariat für Cybercrime der Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt und warnt:

  • Die Firma Microsoft hat mit der oben beschriebenen Betrugsmasche nichts zu tun.
  • Keinem Fremden den Zugriff auf den eigenen Rechner gewähren.
  • Echte Mitarbeiter der Firma Microsoft werden niemals ohne Auftrag anrufen und Zahlungsdaten verlangen, um Software per Fernzugriff aufzuspielen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.
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