Symbolbild Hitze und Thermometer. Foto: Pascal Höfig.
Symbolbild Hitze und Thermometer. Foto: Pascal Höfig.

Tropische Zustände & Sonne pur in Ansbach

Mit viel Sonne und gefühlten Temperaturen um die 30 Grad hebt sich gerade auch die Laune der AnsbacherInnen. Wer zu Zeiten von Corona nicht unter dem Mund-Nasen-Schutz schwitzen will, der bleibt möglichst zuhause und genießt seine Freizeit lieber im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Nur eines wird schnell mal vergessen – oder einfach unterschätzt: Der Sonnenschutz. Diese Woche beträgt der UV Index 6, was bereits als hoch eingestuft wird. Ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 wird hier dringend empfohlen. Der UV Index wird unabhängig von der Temperatur gemessen, kann also genauso bei Temperaturen um die 20 Grad in einem hohen Bereich sein.

Mehr Kleidung, weniger Sonnencreme

Aber was tun, wenn man sich vor der Sonne schützen, aber nicht mit einer dicken Fettschicht Sonnencreme ausspannen will? Da bleibt wohl oder übel nichts Anderes übrig als unterschiedliche Cremes und Konsistenzen auszuprobieren, bis sich eine findet, mit der man sich wohl fühlt. Leider ist der sicherste Schutz vor der Sonne Kleidung aus dichten Stoffen – auch wenn diese zu den warmen Temperaturen, die gerade in Ansbach und Umgebung herrschen, sichtbar minimalistisch gehalten wird. Vor allem Kinder sollten besonders aufmerksam geschützt werden, da deren Haut noch um einiges sensibler ist. Allerdings eignet sich auch nicht jede Kleidung als sicherer Sonnenschutz.

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Ein transparentes T-Shirt erreicht gerade mal einen Wert von Lichtschutzfaktor 15, zusätzlich schützt Baumwollstoff wesentlich schlechter als etwa Polyester. Eine zentrale Rolle spielt eine ordentliche Kopfbedeckung, da ansonsten nicht nur ein Sonnenbrand, sondern auch ein Sonnenstich droht. In manch einem kommt bei dem Gedanken sicher ein Kindheitstrauma hoch: Dick eingecremt mit weißelnder Sonnencreme und einer eng eingestellten Mütze auf dem Kopf soll nun Spaß am Strand aufkommen. Aber so muss es nicht sein, wenn man sich einiger modischer Tricks bedient.

Modisch der Sonne trotzen

Man kann die benötigte Menge Sonnencreme etwas reduzieren, wenn man sich mit lang geschnittener, aber dafür luftiger Kleidung bedeckt. Für Sonnenallergiker ist das eine völlig normale Maßnahme, während es auf andere Menschen vielleicht unpassend wirkt, im Sommer Arme oder Beine überhaupt zu bedecken. Dichte, locker geschnittene Stoffe erlauben dem Träger, sich sogar besser akklimatisieren zu können als jemand in typischer Sommerkleidung. Wer dabei besonders sommerlich aussehen und weniger schwitzen will, wählt am besten weiße Kleidungsstücke. Der Farbe Weiß wird zudem nachgesagt einen regenerierenden Effekt zu haben, daher schwören manche sogar grundsätzlich nur auf weiße Kleidung. In jedem Fall wählt man damit eine neutrale, zurückhaltende Farbe, die einen nicht bedeckter als nötig aussehen lässt.

Auch die Kopfbedeckung muss nicht nur nach einem reinen Sonnenschutz aussehen; da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sogar eine Schirmmütze oder Cap kann ausreichend vor der Sonne schützen, wenn der Nacken mit einem Tuch bedeckt oder eingecremt wird.

Wer es ganz individuell haben will, kann auch Caps bedrucken lassen bei maxilia.de, nach Wunsch sogar direkt für Familie und Freunde. Eine solche Bestellung lohnt sich bereits ab 25 Exemplaren. Wer sich nun fragt, wozu der ganze Aufwand gut sei, sollte sich dringend mit aktuellen Hautkrebs-Statistiken auseinandersetzen. Die steigenden Zahlen der Neuerkrankungen machen Hautkrebs bereits zur häufigsten Krebsart. Wer allerdings sich und vor allem seine Kinder ordentlich schützt, kann besten Gewissens vormittags und nachmittags die Sonne genießen.

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