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Der Vater brachte extra eine Halterung für seinen Sohn am Skateboard an. Foto: Polizei
Der Vater brachte extra eine Halterung für seinen Sohn am Skateboard an. Foto: Polizei

Mit E-Skateboard im Straßenverkehr

Am Dienstag, 21.07.2020, gegen 08.15 Uhr traute eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ansbach ihren Augen kaum: In der Bahnhofstraße sahen sie einen Mann, der mit einem Kleinkind zusammen mit einem E-Skateboard auf gefährlicher Fahrt war.

Halterung an Auto befestigt

Bei der Kontrolle stellte sich nämlich heraus, dass der 34-Jährige für seinen 2-jährigen Sohn extra eine Halterung an dem Fahrzeug angebracht hatte und das Skateboard eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Km/h erreicht. Die Geschwindigkeit war über eine Fernbedienung zu regeln, das „Lenken“ erfolgte durch Gewichtsverlagerung wie bei einem normalen Skateboard.

E-Skateboard sichergestellt

Für die Teilnahme am Straßenverkehr bedarf es somit sowohl einer Fahrerlaubnis als auch einer Versicherung. Da jedoch kein Versicherer solch ein Fahrzeug für die Gefahren im Straßenverkehr versichert, konnte der Vater auch keine vorweisen, weshalb das E-Skateboard sichergestellt wurde. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.
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