Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig
Festnahme. Symbolfoto: Pascal Höfig

Festnahme nach versuchtem Betrug bei Immobilienkauf

Im Landkreis Ansbach versuchten zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen im Zuge eines vermeintlichen Immobilienankaufs eine große Summe Falschgeld gegen echtes Geld zu tauschen. Die mutmaßlichen Betrüger konnten festgenommen werden.

Sechsstellige Summe Falschgeld

In Zusammenhang mit einem anberaumten Immobilienverkauf, bei welchem eine größere Menge „Schwarzgeld“ übergeben werden hätte sollen, konnten von der Kriminalpolizei Ansbach der vermeintliche 25-jährige Käufer und sein 60-jähriger Fahrer festgenommen werden. Bei dem Käufer wurde eine sechsstellige Summe Euro-Falschgeld aufgefunden, die dazu gedacht war, sie dem Verkäufer als echtes Geld zu übergeben. Gegen die festgenommenen Personen wird wegen Betruges und Geldfälschung ermittelt, die Suche nach den Hintermännern dauert an.

Haftbefehl erlassen

Die Männer wurden auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen das Duo aus Nordrhein-Westfalen.

Warnung der Polizei

Die Kriminalpolizei Ansbach warnt aus gegebenem Anlass vor Verkäufen von Immobilien, hochwertigen Sammlerfahrzeugen oder Edelmetallen, bei denen bereits in der Anbahnungsphase seltsame Angebote seitens des Käufers gemacht werden. Oft steckt hinter solchen Angeboten nichts weiter als ein plumper Betrugsversuch.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

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