Skatepark Ansbach. Foto: Stadt Ansbach
Skatepark Ansbach. Foto: Stadt Ansbach

Skatepark: Suche nach neuem Standort wohl hinfällig

Das Thema Skateplatz beschäftigt die Ansbacher Kommunalpolitik und vor allem die Skate-Community bereits seit Längerem. Der Ansbacher Jugendrat setzt sich schon seit vielen Jahren für den Skateplatz ein. Sehr oft suchten engagierte Jugendliche das Gespräch mit der Kommunalpolitik – so auch die Community der Skater mit dem Jugendrat. 2018 beschloss die Stadt, den jetzigen Skateplatz zu erneuern, da dieser bereits sehr in die Jahre gekommen, unattraktiv und seine Benutzung stellenweise sogar gefährlich war, heißt es.

Diskussion um Alternativstandort

Um die Stadt bei der Planung und Umsetzung eines neuen, zukunftsfähigen Skateparks zu unterstützen, gründete sich die Interessengemeinschaft (IG) Skatepark. Schon kurz nach der Gründung der IG wurde jedoch bekannt, dass am bisherigen Skateplatz am Messeareal ein neues Wohngebiet entstehen solle. Die Ansbacher Kommunalpolitik und die IG Skatepark gingen daher davon aus, dass es notwendig sei, einen neuen Standort für den geplanten Skatepark zu finden. So begannen viele Diskussionen um einen Alternativstandort. Dieser wurde schließlich im Bürgerpark gefunden und mehrheitlich durch den Ansbacher Stadtrat beschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des Jugendrats.

Bleibt Skatpark am Messeareal?

2020 verzögerte aber die Corona-Pandemie das Projekt aufs Neue. Aufgrund von Protesten seitens der Anwohner des Bürgerparks und des in der Nähe befindlichen Seniorenheims, hat die IG Skatepark vor dem Hintergrund der aktuellen Planungen bezüglich des Messeareals mehrfach Rücksprache mit Oberbürgermeister Thomas Deffner gehalten, heißt es weiter. Dieser zeigte sich offen und versicherte, dass der Skatepark am bisherigen Standort bleiben könne. Das Bauprojekt am Messeareal könne einen Skatepark gut integrieren und die Suche nach einem neuen Standort sei somit nicht mehr erforderlich.

„Haushaltsmittel müssen erhalten bleiben“

„Wir als Jugendrat plädieren dafür, den Ansbacher Skaterplatz am alten Standort zu belassen. Die bisher für den Neubau eingeplanten Haushaltsmittel von rund 300.000 Euro müssen erhalten bleiben und am Standort Messeplatz investiert werden. Von der Regierung sind bis zum Jahr 2024 bundesweit 600 Millionen Euro für kommunale Einrichtungen des Sports, der Kultur und der Jugend in Aussicht gestellt. Diese Fördergelder sollte die Stadt für den Neubau des Skateparks am Messeareal nutzen“, so der Jugendrat.

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