"Kleinste Café Ansbachs" soll neu verpachtet werden. Foto: Stadt Ansbach
"Kleinste Café Ansbachs" soll neu verpachtet werden. Foto: Stadt Ansbach

Historischer Pavillon wird kleinstes Café Ansbachs

Vielleicht erinnern sich noch manche an den kleinen rosa-türkisen Pavillon vor dem Amtsgericht. Ein Stück Geschichte, das lange Zeit in Ansbach vergessen blieb. Der hölzerne Pavillon hat nun einen neuen Pächter gefunden und erhält den Namen „Kleinstes Café Ansbachs“.

Historisches Ambiente

Bereits um 1850 stand der achteckige hölzerne Pavillon mit seinen Rundbögen gegenüber dem Haus Promenade 15. Von 1951 bis 1988 fungierte er als ein Zeitungs-, Tabak- und Süßwarenhandel. Ein Jahr später hat man den Pavillon saniert und gestrichen. Danach nutze man ihn eine lange Zeit für den Döner-Verkauf, bis schließlich 2010 die Stadt Ansbach den Pavillon erworben hat. Zwei Jahre später hat man im Rahmen der Neugestaltung der Promenade den Pavillon abgebaut und im städtischen Bauhof eingelagert.

Eine kleine Auszeit

Der Pavillon soll an der neugestalteten Promenade, in der Nähe des Herrieder Tors, nun wieder aufgebaut und restauriert werden. Er bietet mit seinen 13 m² und einer Nettogrundinnenfläche von ca. 6 m² Raum für das „Kleinste Café Ansbachs“. Hier sollen sich Bürger und Bürgerinnen eine kleine Auszeit gönnen und dabei leckeren Kaffee, Gebäck, Snacks, Kaltgetränke, Bier, Wein etc. serviert bekommen.

Doch wann genau kann man mit dem Beginn der Restaurierung rechnen? „Die Sanierung und Instandsetzung mit einem Gesamtvolumen von rund 70.000 € ist bereits mit Angeboten vorgeplant. Die Vergabe verzögert sich aktuell jedoch aufgrund des derzeit eingeschränkten Haushaltsvollzugs durch die Corona-Lage“, so Frank Stöckert von der Stadt Ansbach. Noch steht also nicht fest, wann genau das kleine Café eröffnen kann, doch wenn es dann endlich so weit ist, kommen bestimmt in einigen Ansbachern schöne Erinnerungen hoch.

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