Feuerwehr bei einem Brand im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Feuerwehr bei einem Brand im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen

Am Samstagnachmittag (30.05.2020) ereignete sich aus noch nicht geklärter Ursache ein Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Lehrberg (Lkrs. Ansbach). Mehrere Tausend Truthähne verendeten in den Flammen.

Stallung mit Truthähnen steht in Flammen

Gegen 14:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung ein, dass der Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens im Lehrberger Ortsteil Brünst brennen würde. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Halle bereits in Vollbrand. Die sofort alarmierten Feuerwehren aller umliegenden Gemeinden nahmen unverzüglich die Brandbekämpfung auf, konnten jedoch aufgrund des Windes das Übergreifen des Feuers auf eine Stallung mit Truthähnen nicht verhindern.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verendeten mehrere Tausend Truthähne aufgrund des Brandgeschehens. Circa 1000 Puten konnten aus dem Stall gerettet werden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 1 Million Euro geschätzt. Personen kamen bislang nicht zu Schaden.

Weitere Ermittlungen eingeleitet

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache.

Verkehrssperrungen in Brünst

Die umliegenden Feuerwehren sind derzeit mit circa 150 Einsatzkräften vor Ort. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis in die frühen Sonntagmorgenstunden andauern. In diesem Zusammenhang kommt es im Bereich des Ortsteils Brünst zu Verkehrssperrungen. Bitte beachten Sie die Weisungen der Einsatzkräfte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

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