Das Klinikum Ansbach. Foto: Nico Jahnel
Das Klinikum Ansbach. Foto: Nico Jahnel

ANregiomed-Kliniken: Planbare Eingriffe wieder möglich

An den drei ANregiomed-Kliniken werden ab sofort wieder verstärkt geplante Eingriffe durchgeführt, das wird in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. „Wir sind sehr froh, endlich wieder Patienten versorgen zu können, die zum Teil seit mehreren Wochen auf wichtige Eingriffe warten“, sagt Dr. Gerhard M. Sontheimer. Mit Beginn der „Corona-Krise“ waren planbare Eingriffe größtenteils verschoben worden.

Teilweise wieder Regelbetrieb

„Neben der Versorgung von Notfällen und einigen weiteren dringend behandlungsbedürftigen Erkrankungen, wie zum Beispiel fortschreitenden Tumorleiden, haben wir uns in den letzten Wochen fast ausschließlich auf die Versorgung COVID-19-infizierter Patienten und Verdachtsfälle konzentriert“, so der ANregiomed-Vorstand. Eine neue Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ermögliche den Krankenhäusern jetzt die teilweise Wiederaufnahme des Regelbetriebs.

Patientenbesuche wieder möglich

Eine Terminvereinbarung ist am Klinikum Ansbach ab sofort wieder über das Interdisziplinäre Diagnostikzentrum (IDZ) unter Tel. 0981 484-2444 möglich, an den Kliniken Dinkelsbühl und Rothenburg können die Fachabteilungen direkt oder über die Zentrale kontaktiert werden.

Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen

„Natürlich gelten nach wie vor erweiterte Sicherheitsmaßnahmen“, erklärt Dr. Sontheimer weiter. „Patienten werden zwei Tage vor der geplanten stationären Aufnahme einbestellt und routinemäßig auf COVID-19 getestet. Ist das Ergebnis positiv, wird der Patient nicht aufgenommen und der Eingriff verschoben, auch wenn keine Symptome vorliegen. Notfallpatienten werden bei der Aufnahme grundsätzlich abgestrichen und bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses einzelisoliert.“

Auf erneuten Anstieg vorbereitet

Auf einen möglichen erneuten Anstieg der Corona-Infektionen sind die Kliniken ebenfalls vorbereitet: Bis auf weiteres werden 25 Prozent der Bettenkapazitäten sowie 30 Prozent der Beatmungsplätze auf den Intensivstationen für COVID-19-Erkrankte freigehalten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von ANregiomed. 

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