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Wohnungsnothilfe startet mit Carolin Manhart, Carda Seidel, Holger Nießlein, Jeanette Pechtold und Hans Stiegler. Foto: Stadt Ansbach
Wohnungsnothilfe startet mit Carolin Manhart, Carda Seidel, Holger Nießlein, Jeanette Pechtold und Hans Stiegler. Foto: Stadt Ansbach

Wohnungsnothilfe in Ansbach startet

Seit dem 2. März 2020 bietet das Diakonische Werk Ansbach in Zusammenarbeit mit der Stadt Ansbach eine Fachstelle zur Beratung und Betreuung Obdachloser oder von Obdachlosigkeit bedrohter Bürgerinnen und Bürger an. Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die Bayerische Staatsregierung Kommunen durch eine Förderung bei der Einrichtung einzelner Beratungsstellen. Das Diakonische Werk Ansbach e.V und die Stadt Ansbach haben sich mit einem gemeinsamen Rahmenkonzept, um eine Unterstützung seitens des Staates beworben. Nach Zusage des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales hat die neue Stelleninhaberin Jeanette Pechtold seit Anfang März ihre Arbeit aufgenommen.

Mehr Sozialwohnungen

„Ich freue mich sehr, dass das Projekt für die Wohnungsnotfallhilfe zustande gekommen ist. Stadtverwaltung und kirchliche Träger bieten bereits eine Vielzahl an Hilfsangeboten für betroffene Menschen und sind bei dieser Thematik sehr aktiv“, so Oberbürgermeisterin Carda Seidel. Der Bedarf nehme jedoch stetig zu, weshalb weitere präventive Maßnahmen unerlässlich seien. „Die Stadt Ansbach bietet 14 Schlafplätze für Wohnungslose in der Herberge zur Heimat, Schlichtwohnungen im Haldenweg und in der Knebelstraße an. Dazu reagieren wir auf Notfälle mit einem begrenzten Angebot von Wohnungen für Sozialschwache in der Schlesier Straße. Außerdem streben wir mit dem Ansbacher Wohnraummodell eine Aufstockung an Sozialwohnungen an. So zum Beispiel bei den Neubauprojekten auf dem Messegelände sowie auf dem Milchhofareal“, wie die Oberbürgermeisterin weiter ausführte.

Freistaat unterstützt zwei Jahre

Weitere finanzielle Unterstützung gebe es aus den Geldleistungen aus dem Fonds Bürger in Not / Kinder in Not. Hier unterstütze man Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. „Wir müssen klar feststellen, dass die Förderung des Freistaats nur aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Diakonischem Werk und Stadt zustande gekommen ist“, hob Sozialreferent Holger Nießlein vor und ist mit Dekan Hans Stiegler einer Meinung. Die Projektstelle wird durch den Freistaat für zwei Jahre mit einer Anschubfinanzierung von 90 Prozent gefördert. Die restlichen Kosten übernimmt das Diakonische Werk Ansbach. Die Projektstelle ist ab sofort mit der Sozialpädagogin Jeanette Pechtold besetzt und beim Diakonischen Werk in der Karolinenstraße 29 angesiedelt. Termine können telefonisch unter 0981/96906-43 oder per E-Mail (wohnungsnot@diakonie-ansbach.de) vereinbart werden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Ansbach.
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