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Symbolbild Coronavirus. Foto: Jessica Hänse
Symbolbild Coronavirus. Foto: Jessica Hänse

Corona: Soforthilfe für Betriebe und Unternehmen

Bars, Cafés und Restaurants in Ansbach sind leergefegt. Fast an jeder Tür hängt ein Zettel: „Aufgrund der Coronakrise geschlossen“, nichtsdestotrotz bieten die meisten ihren Service weiterhin an. Als Lieferung, Abholung oder ToGo. Doch reicht das zum Überleben? Wie werden Betriebe in dieser Krise unterstützt?

Alle kommen an ihre Grenzen

Wir haben das Restaurant „Rosenbad“ in Ansbach gefragt. „Natürlich macht man sich als Selbstständiger Gedanken, wie es weitergeht. Personal, die laufenden Kosten, aber das wichtigste ist die Gesundheit“, so Andreas Konrath. Das Café/Restaurant ist ein kleiner Betrieb in der Innenstadt von Ansbach. Die Tageseinnahmen waren die finanzielle Hauptquelle, nun fallen sie weg. „Ich hoffe, dass wir ein paar Wochen überleben. Wichtig ist auch, Gespräche zu führen, mit dem Steuerberater, Vermieter, sonstigen Stellen, wo einem finanziell geholfen werden kann. Natürlich sollte man geduldig mit den Behörden sein, die jetzt alle an ihre Grenzen kommen.“ Konrath ist nicht der Einzige, der mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Umso wichtiger ist es aufzuklären, welche Hilfe Unternehmern geboten wird.

Unterstützung für Ansbacher

Oberbürgermeisterin Carda Seidel hat einen Infoservice „Corona“ unter der Telefonnummer 0981 /51-554 und für Gewerbetreibende unter der 51-555 einrichten lassen. Die meisten Fragen beziehen sich auf Themen wie Soforthilfe, Kurzarbeitergeld und ob der jeweilige Betrieb noch öffnen darf. Hier übernimmt die Wirtschaftsförderung eine Lotsenfunktion und unterstützt das jeweilige Unternehmen mit einer individuellen Beratung. Die Stadt betont, dass gerade bei Betrieben die Fragen vielfältig und komplex sind, weshalb pauschale und allgemeine Lösungen schwierig sind. Aktuelle Informationen für Unternehmen und Beschäftigte finden sie auf der Homepage der Stadt Ansbach.

Soforthilfeprogramm für Betriebe

Seit dem 31.03.2020, 14:00 Uhr, ist das Soforthilfeprogramm des Freistaats Bayern und Bundes online. Die finanzielle Unterstützung soll denjenigen helfen, die aufgrund der Coronapandemie einen Liquiditätsengpass haben. Diese Voraussetzung muss gegeben sein, um die Soforthilfe zu beantragen. Damit ab sofort eine schnelle Abwicklung erfolgen kann, gibt es ein Onlineformular zur Beantragung. Je nachdem, wie viele Erwerbstätige angegeben werden, fällt ein Antrag entweder ins Bayern- oder ins Bundesprogramm. Das erledigt das Online-Tool automatisch. Den Link zum Antrag findet man auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

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Lokalen Einzelhandel und Gastro unterstützen

Schwere Zeiten lassen einen aber auf jeden Fall kreativer werden – auch in Ansbach. Das Restaurant Schwarzer Bock macht es vor. Wer sagt, es gäbe nur Kaffee ToGo? Wie wäre es denn mit Bier ToGo? Samstag und Sonntag von 11 bis 14 Uhr soll es beim Schwarzen Bock Bier zum Mitnehmen geben. Ob Pils, Kellerbier oder Fastenbier, Hauptsache man hat seinen eigenen Krug dabei und schon kann man das frisch gezapfte Bier genießen. „Auch eine Krise ist kein Grund für Tütenfutter“, so das Restaurant in einem Beitrag auf Instagram. Durch Bestellungen kann jeder weiterhin das leckere Essen von Gastronomen genießen und unterstützt dabei lokale Unternehmen.

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